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1. Segel-Bundesliga : Mit dem Auftakt überaus zufrieden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beim Saisonstart belegt die Seglervereinigung Itzehoe auf dem Starnberger See unter 18 Vereinen Rang zehn.

von
erstellt am 21.Mai.2014 | 04:36 Uhr

Einen gelungenen Auftakt feierte die Mannschaft der Seglervereinigung Itzehoe bei der ersten Regatta der Segel-Bundesliga auf dem Starnberger See. Die Crew um Skipper Christian Soyka in der Besetzung Stefan Schimkowski, Kai Harder und Hinnerk Müller kam unter den 18 Vereinen mit 34 Punkten auf den zehnten Rang – punktgleich mit den Crews auf den Plätzen acht und neun. Sieger der ersten von sechs Wettfahrten wurde das Team des Norddeutschen Regattavereins aus Hamburg vor dem Verein Seglerhaus am Wannsee Berlin und Gastgeber Deutschen Touring Yacht-Club (alle 44 Punkte). Die höhere Anzahl der Siege gibt bei Punktgleichheit den Ausschlag über die Platzierung.

Beim ersten Auftritt schlug sich der Neuling aus Steinburg sehr wacker. „Es geht im Umfeld immer sehr nett und nobel zu“, sagt Soyka. „Aber auf dem Wasser wird hart gefightet, jeder Fehler wird knallhart bestraft.“ Die Itzehoer mussten schon vor dem ersten von 15 geplanten Rennen (wegen Schwachwind am Sonntag gab es aber nur 13) einen Schock verkraften. Vorschiffmann Hinnerk Müller zog sich eine äußerst schmerzhafte Kapselverletzung an einem Finger zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden und die Zeit bis zum ersten Rennen wurde knapp. Doch unter Seglern gilt Fairplay: Die Steuerleute der 17 anderen Teams stimmten zu, die Itzehoer zwei Rennen später starten zu lassen. So kam Müller noch rechtzeitig zurück – wenn auch gehandicapt durch zwei geschiente Finger. Weil das Greifen damit schwierig wurde, mussten einige nautische Manöver innerhalb der Crew umgestellt werden. „So gesehen sind wir mit dem zehnten Rang überaus zufrieden, zumal wir quasi mit dreieinhalb Leuten gesegelt sind“, sagte Soyka.

Für die Tabelle der 1. Segel-Bundesliga brachte der zehnte Platz den Itzehoern neun Punkte ein (für den Ersten gibt es 18, für den Letzten einen Zähler). Um sicher in der ersten Bundesliga bleiben zu können, muss mindestens der zwölfte Platz herausspringen. Wer auf den Rängen 16 bis 18 landet, steigt direkt ab und wird in der neuen Saison durch die besten Drei der 2. Liga ersetzt. Die Ränge 13 bis 15 der 1. Bundesliga und die Ränge 4 bis 6 segeln dann in einer Relegation um die verbleibenden drei Erstliga-Plätze. „Man merkt schon, dass die etablierten Erstliga-Teams einen Vorsprung haben“, sagt Christian Soyka.

Diesen wollen die Steinburger aber unbedingt wettmachen, deshalb werden sie das Angebot, mit dem Norddeutschen Regattaverein eine Trainingsgemeinschaft zu bilden, wohl annehmen. Soyka: „Davon können wir nur profitieren.“ Der Erfolg wird sich vielleicht schon bei der nächsten Wettfahrt vom 19. bis 21. Juli vor Travemünde zeigen.

 

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