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Triathlon : Mit Bundesliga-Auftakt zufrieden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Mannschaft des SC Itzehoe landet im ersten Wettbewerb der Saison in Buschhütten auf Rang neun.

Einen gelungenen Start in die 2. Bundesliga Nord feierte die Triathlon-Mannschaft des SC Itzehoe. In Buschhütten kam das Team um Kapitän Andre Beltz auf den neunten Platz. Auf dem Programm standen 5 x 200 m Schwimmen, 26 Kilometer Radfahren und 5,3 Kilometer Laufen.

Beim Schwimmen verließen die Steinburger das Wasser als neunte Mannschaft im Mittelfeld. Jakob Voigt konnte als letzter Schwimmer noch einmal die Lücke entscheidend verkürzen. Andre Beltz: „Das war wichtig, da sich hinter uns eine größere Lücke bildete und wir auf dem Rad unbedingt in eine Radgruppe mit mehreren Teams wollten.“

Nach schnellem Wechsel schaffte der SCI den Anschluss zu einer großen Gruppe von sieben Mannschaften. 1,3 Kilometer ging es über schwieriges Gelände mit Anstieg und Kurven Richtung Stadtautobahn. Auf dieser wurde der größte Teil der Radstrecke absolviert. Nach vier Kilometern welliger Strecke ging es die Autobahnbrücke hoch, hier wurde gewendet und alles ging retour. Insgesamt wurden hier drei Runden gefahren. Dabei fuhr die Gruppe mit dem SCI-Team die Lücke zum Führungduo aus Köln und Buschhütten auf den ersten vier Kilometern zu.

Die Besonderheit beim Teamrennen: Man musste als Mannschaft zusammenbleiben, konnte aber dennoch im Windschatten von anderen Teams fahren. Das war recht kompliziert und in der großen Gruppe schwierig, aber die Teams haben sich daran gehalten. Nachdem die Spitzengruppe eingeholt wurde, drohte das Tempo sehr langsam zu werden, da kein Team bereit war, sich an die Spitze zu setzen und im Wind zu arbeiten. SCI-Kapitän Beltz setzte sich mit seiner Mannschaft nach kurzem Blickkontakt und Abnicken der Truppe an die Spitze des Feldes – so sorgten die Steinburger für ein hohes Tempo. Nach einigen Kilometern ging es zurück in die Gruppe, um taktisch zu fahren und Kräfte zu schonen. Allerdings wurde das Tempo wieder etwas verschleppt, so dass weitere Teams aufschlossen. Zwischendurch überraschte die Starter noch ein heftiger Regen- und Hagelschauer. Nicht die einfachsten Bedingungen bei böigem Wind und 10 Grad Außentemperatur. Zum Ende der letzten Radrunde wurde es noch mal hektisch, dabei kam das SCI-Team nicht mehr nach vorn, steckte im hinteren Drittel fest und verließ als neunte Mannschaft die Wechselzone. Durch die vielen Teams und die „Staubildung“ in der Wechselzone, ließ man 30 Sekunden liegen.

Die Laufstrecke wurde mit allen fünf Athleten angegangen. Da lediglich vier Läufer das Ziel erreichen mussten, konnte man ein hohes Tempo anschlagen. Allerdings hatte Philipp Gehring starke Magenprobleme und musste nach 1,5 Kilometern aussteigen. Nun galt es für die vier verbliebenen SCI-Athleten, unbedingt durchzukommen. Man lief gemeinsam mit den Teams aus Bonn und Witten, musste aber nach 3,5 Kilometer abreißen lassen. Mit der zehnten Laufzeit des Tages kam der SCI am Ende auf dem neunten Platz ins Ziel. Damit war Kapitän Andre Beltz unter dem Strich zufrieden: „Das war der beste Saisonstart, den wir jemals hatten, trotz des taktischen Fehlers am Ende des Radfahrens. Da fehlte der Mut, noch mal eine Attacke zu fahren. Insgesamt aber eine Super-Leistung des Teams. Schade, dass Philipp bei seiner Bundesligapremiere aussteigen musste und in seiner stärksten Disziplin nicht zeigen konnte, wozu er in der Lage ist.“ Zum Itzehoer Team in Buschhütten gehörten neben Beltz, Voigt und Gehring außerdem noch Pascal Jeworek und Frederik Süßmann.

In Halle geht es am 31. Mai nun für die Mannschaft in der ersten Einzelwertung weiter. Man darf gespannt sein, in welche Richtung es in der Tabelle dann für den SC Itzehoe geht.

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erstellt am 14.Mai.2014 | 05:01 Uhr

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