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Frauen-Handball : Mareike Struck wird zu Herzhorns Machtwinner

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

MTV-Frauen verschaffen sich mit 19:18 bei der SG Wift Luft im Abstiegskampf.

Die Handballerinnen des MTV Herzhorn haben sich ein wenig Luft im Kampf gegen den Abstieg verschafft. Sie bezwangen im Kellerduell der SH-Liga die SG Wittorf/Neumünster mit 19:18 (13:10), machten sich in dieser Begegnung das Leben jedoch selbst schwer. „Eigentlich hätten wir zu Pause schon wesentlich klarer führen müssen“, so Trainer Michael Janke.

Die Blau-Gelben begannen mit einem Blitzstart und legten bis zur 13. Minute ein 9:3 vor. Dabei profitierten sie von einer ganz starken und aggressiven Abwehr und bewegten sich auch vorne sicher und schnell. Mitte der Halbzeit stellten ihre Gegnerinnen jedoch ihr Spiel um und tauschten auch ihre Torhüterin aus. Dies führte ein wenig zum Bruch im Spiel der Herzhornerinnen und sie brauchten etwas Zeit, um sich umzustellen. Alte Fehler schlichen sich wieder in ihr Spiel und so verkürzten die Gastgeberinnen Tor um Tor und kamen bis zur Pause auf 10:13 heran.

Im zweiten Durchgang konnten sich die Janke-Schützlinge dann ganz auf ihre Deckung und auf Mareike Struck zwischen den Pfosten verlassen. Sie bot eine überragende Partie und avancierte in den zweiten dreißig Minuten zum Matchwinner für ihre Mannschaft. Ihre Mitspielerinnen fanden im Angriff ihre zu Beginn gute Linie nicht wieder und erlaubten sich immer wieder Fehlpässe, die ihre Gegnerinnen zu Gegenstößen einluden. Diese scheiterten jedoch ein ums andere Mal an Mareike Struck und so blieben die Herzhornerinnen in Führung, doch es wurde knapp. In der 56. Minute traf Carina Lipp zum 19:17 und verschaffte ihrem Team damit wieder ein wenig Luft, musste dies jedoch mit einer Knieverletzung „bezahlen“.

Die Blau-Gelben brachten ihren knappen Vorsprung mit 19:18 mit einer starken Einstellung recht souverän über die Zeit und durften sich damit über einen ganz wichtigen Sieg freuen.

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Eike Jankowski, Yana Hesse 3, Mareike Langenberg 6(4); Svetlana Frizler 1, Lena Schecht, Mareike Hoffmann 4, Elina Hesse 2, Simona Martin, Carina Lipp 3

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erstellt am 03.Feb.2014 | 04:34 Uhr

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