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Dabei sein ist alles : Lehrstunde in der Champions League

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Seglervereinigung Itzehoe vor Porto Cervo auf Platz 24 – am Freitag geht es schon in der Bundesliga auf dem Bodensee weiter

Das war eigentlich von Anfang an jedem klar: Die Seglervereinigung Itzehoe würde bei der Sailing Champions League keine Chance auf eine vordere Platzierung haben. Am Ende reichte es für Rang 24 unter 30 Teilnehmern. „Das war nicht ganz, was wir uns vorgestellt hatten. Ein Platz zwischen 15 und 20 war unser Ziel und das hätten wir auch packen können und müssen“, war Steuermann Christian Soyka doch ein klein wenig enttäuscht über die eigene Leistung. Es habe aber trotzdem Spaß gemacht, sich mit den besten Seglern Europas zu messen. Champions League habe vorher noch kein Itzehoer Team geschafft, darauf sei man stolz. „Das Leistungsniveau ist noch mal deutlich höher als in der Bundesliga. Die teilweise mit Profis besetzten Teams sind uns weit voraus, weil sie fast das ganze Jahr auf dem Wasser verbringen. Das können wir natürlich nicht leisten. Wir müssen jetzt aber mit unserem vereinseigenem J/70-Einheitsboot noch mehr Regatta-Erfahrung sammeln.“

Durch den starken Wind vor Porto Cervo (Sardinien) war das SVI-Team aufgrund des leichten Crewgewichtes ohnehin etwas im Nachteil. Trotzdem lief es im ersten Flight sehr gut, als man hinter Bregenz und sogar vor dem späteren Gesamtsieger Kongelig Norsk Seilforening Zweiter wurde. Danach fielen die Itzehoer jedoch auf Platz 23 zurück, kämpften sich durch einen weiteren zweiten Rang zwar noch einmal auf Platz 14 vor, wurden durch einen Frühstart aber wieder zurückgeworfen und hatten dann in den letzten drei Rennen Probleme am Start. So konnten sich Moritz Burmester, Kai Harder, Hinnerk Müller und Christian Soyka nicht mehr verbessern und fielen auf Platz 24 zurück. „Es waren zu viele siebte Plätze dabei. Uns fehlte einfach die Konstanz. Wir haben aber taktisch dazugelernt, was uns auch in der Bundesliga nützlich sein wird.“ Es sei zum Beispiel ein Fehler gewesen eine neue Halsentechnik anzuwenden. „Das hat überhaupt nicht geklappt, so dass wir wieder zum alten System zurück gekehrt sind.“

In der Bundesliga geht es nun schon am Freitag mit der vorletzten Regatta auf dem Bodensee weiter. Für Kai Harder ist dann wieder Sören Petersen mit im Boot. Ansonsten bleibt die Crew unverändert. „Vor Überlingen ist das Revier äußerst tricky“, weiß Christian Soyka um die schwierigen Bedingungen. „Dort müssen wir souveräner sein und dürfen kein zu großes Risiko eingehen. Auf jeden Fall wollen wir wieder ein einstelliges Ergebnis heraus segeln.“

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erstellt am 23.Sep.2015 | 05:00 Uhr

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