zur Navigation springen

Landesmeisterschaften auf Doppelmini-Trampolin : Laura König überragend

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Dritte Plätze für Rita Nerkararyan, Wiebke Mansfeld und Jule Böhm

von
erstellt am 20.Apr.2017 | 12:00 Uhr

Diese Erfolge können sich sehen lassen: Bei den Landesmeisterschaften Doppelmini-Trampolin in Norderstedt landeten Turner vom Sportclub Itzehoe gleich mehrfach auf dem Treppchen beziehungsweise in den Finals. Während sich Laura König mit dem Landesmeistertitel schmücken konnte, belegten Rita Nerkararyan, Wiebke Mansfeld und Jule Böhm in den Individualwettkämpfen dritte Plätze. Aufs Treppchen springen konnte auch die Erste Itzehoer Mannschaft mit Jule Böhm, Patrik Ehlert, Lara Hülsemann und Wiebke Mansfeld. Sie gewann Bronze.

Gelöst hatten die Itzehoer im Rahmen des Wettkampftages auch Fahrkarten zum Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin (3. bis 10. Juni), wo die Deutschen Meisterschaften ausgetragen werden. Dafür haben sich Jule Böhm, Saskia Dibbern, Patrick Ehlert, Lara Hülsemann, Laura König und Wiebke Mansfeld qualifiziert.

Die Quali für die Deutschen Meisterschaften war das wesentliche Ziel, mit dem Laura König nach Norderstedt gereist war. Die zur Zeit in Mainz studierende Turnerin hatte im Vorfeld keine Gelegenheit, sich speziell auf den Wettkampf vorzubereiten. Deshalb: „Gewinnen war nicht das Ziel, aber schön, dass es überraschend geklappt hat“, freute sich König.

Dass der Vorsprung am Ende gegenüber Laura Gallego aus Norderstedt lediglich zwei zehntel Punkte betrug, fiel dabei nicht so sehr ins Gewicht. Den Grundstein für den Erfolg legte die neue Landesmeisterin im ersten von zwei Finaldurchgängen. Die 30.700 Punkte, die die Kampfrichter für sie notierten, waren Tagesbestleistung bei den Turnerinnen.

Die Qualifikation für Berlin hatte auch Jule Böhm ihm Auge. Als jüngste Teilnehmerin im Feld der Großen freute sie sich aber auch über den dritten Platz. Erstmals präsentierte sie in einem Wettkampf den Doppelsalto, den sie dann auch noch sicher stand. „Darauf will ich aufbauen. Mein Ziel für die Deutschen Meisterschaften ist, in jedem Durchgang einen Doppelsalto einzubauen.“

„Auf jeden Fall zufrieden“ kehrte auch Wiebke Mansfeld aus Norderstedt zurück. „Es hätte besser sein können. Aber ich bin auch leichter gesprungen, damit ich meine Quali schon im Meisterschafts-Wettkampf sicher habe.“ Insbesondere im ersten Finaldurchgang habe sie mit einem leichteren Sprung ganz auf die Sicherheit gesetzt.“ In Berlin werde sie auf jeden Fall schwerer springen. Ihr Ziel sei, beim Turnfest ins Finale zu kommen.

Spannend verliefen die Landesmeisterschaften aus Itzehoer Sicht bei der weiblichen Jugend. Und dafür sorgten Rita Nerkararyan und Lisanne Warnat. Nachdem beide nach dem ersten Finaldurchgang 27.600 Punkte erturnt hatten, musste der zweite über Bronze entscheiden. Letztlich sorgten die besseren Haltungsnoten von Rita Nerkararyan (im Schnitt 9.300) für den Medaillenplatz. Allerdings: Lisanne Warnat lag am Ende im Schnitt lediglich einen zehntel Punkt zurück.

Unter Wert geschlagen kehrten Patrik Ehlert und Saskia Dibbern von den Meisterschaften zurück. „Ohne Nuller hätte Patrik locker gesiegt, und wenn Saskia durchgeturnt hätte, wäre Platz zwei auf jeden Fall möglich gewesen“, urteilte Trainerin Christina Jansen nach den Meisterschaften. Jedenfalls hätten es beide Nachwuchsturner in der DM-Qualifikation deutlich besser gemacht. Dort siegte Patrik Ehlert mit sehr guten 121.200 Punkten. Saskia Dibbern (106.400) wurde Dritte. Was Berlin beträfe, da sehe sie Wiebke Mansfeld und Patrik Ehlert zumindest in Richtung Finale marschieren: „Sie können viel, müssen ihr Leistungsvermögen nur abrufen.“

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen