Floorball : Larissa Engel im deutschen Nationalteam

Larissa Engel will  mit den deutschen Floorball-Damen  in das Viertelfinale vorstoßen.
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Larissa Engel will mit den deutschen Floorball-Damen in das Viertelfinale vorstoßen.

Die 19-jährige Itzehoerin ist für die Weltmeisterschaft in Tschechien nominiert worden.

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02. Dezember 2013, 05:08 Uhr

Jetzt hat es doch noch geklappt: Larissa Engel darf erneut mit der Floorball-Nationalmannschaft der Frauen zur Weltmeisterschaft fahren. Bundestrainer Simon Brechbühler berief sie als eine der jüngsten Akteurinnen in den 20-er-Kader für die Spiele in Tschechien. „Ich hatte immer gehofft, dass ich Post vom Bundestrainer bekomme, aber sicher konnte ich mir nicht sein“, sagt die 19-jährige Itzehoerin. „Umso glücklicher bin ich, dass es am Ende doch geklappt hat.“ Die Floorball-Elite trifft sich zwischen dem 7. und 15. Dezember in den Austragungsorten Brünn und Ostrava. Trotz ihrer jungen Jahre hat Larissa Engel schon einige internationale Erfahrung vorzuweisen.

Hinter der Abiturientin, die derzeit eine zweijährige Ausbildung zur Rettungsassistentin absolviert, liegt eine lange Leidenszeit. Zunächst hatte sie mit starken Leistungen einen großen Anteil daran, dass sich das deutsche Team im Februar im italienischen Valmira für die nun anstehende WM qualifizieren konnte. Danach aber musste Larissa Engel einige gesundheitliche Probleme überstehen. Nacheinander folgten eine Nasen-Operation, eine Entzündung im Arm und eine Schleimbeutel-Entzündung im Knie. „Immer wenn ich wieder zu meiner Form zurückgefunden hatte, folgte der nächste Rückschlag“, erinnert sich die 19-Jährige an schwierige Monate.

So versäumte die Steinburgerin, die im Dezember 2011 bei der WM in St. Gallen bereits als 17-Jährige erstmals in die Frauen-Nationalmannschaft berufen worden war, im Verlaufe des Jahres gleich drei Lehrgänge des Bundestrainers. Beim letzten war sie zumindest persönlich anwesend, konnte aber noch nicht ins sportliche Geschehen eingreifen. Doch Simon Brechbühler hatte Larissa Engels guten Leistungen vom Jahresbeginn nicht vergessen und so steht einem erneuten WM-Einsatz der Wiedergenesenen nichts mehr im Wege.

Für sich selbst erhofft sich die mittlerweile auch für BW Schenefeld in der 2. Männer-Bundesliga aktive Flügelspielerin, dass sie zumindest an die guten Leistungen vom Februar anknüpfen kann. Mit dem Team möchte sie gern die Gruppenphase überstehen und in das Viertelfinale einziehen. Dafür müsste im Kräftemessen mit Japan, Kanada und Dänemark mindestens der zweite Rang herausspringen.

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