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Fußball-Verbandsliga Süd-West : Lägerdorf gewinnt Derby in Itzehoe

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Starker TSV deckt beim 3:1-Sieg Defensivschwächen und Konteranfälligkeit des FCI gnadenlos auf

Rund 300 Zuschauer sahen das Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Süd-West am gestrigen Sonntag zwischen dem FC Itzehoe und dem TSV Lägerdorf, dass die Lägerdorfer am Ende völlig verdient mit 3:1 (2:1) gewannen.

Von der Spielanlage, dem schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff und der Torgefahr vor dem gegnerischen Gehäuse hatte die Elf von Trainer Stefan Kuhr eindeutige Vorteile. Der gastgebende FCI bemühte sich insbesondere nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer kurz vor der Pause durch Patrick Griesbach (43.) im zweiten Durchgang zwar um eine weitere Resultatskorrektur, doch dabei agierte die Heimelf viel zu umständlich und rannte sich in der Hintermannschaft der Gäste immer wieder fest.

Die offene Spielweise des FCI führte zudem zu einer extremen Anfälligkeit für Kontergegenstöße der Lägerdorfer. Aufgrund der sich dadurch ergebenen hochkarätigen Konterchancen für den TSV wurde der FCI mit dem Ergebnis im Grunde noch gut bedient.

Lägerdorfs Defensivabteilung erstickte die Angriffsbemühungen der Itzehoer zumeist im Keim. Zwingende FCI-Chancen ergaben sich kaum. Und wenn einmal eine Situation bei den Gästen nicht vollständig geklärt werden konnte, stand mit mit dem großgewachsenen Tjark-Ture Wessel ein aufmerksamer und sicherer Keeper im TSV-Tor.

Während Lägerdorf in Itzehoe überzeugte, enttäuschte der FCI. Löcherig wie eine „Schweizer Käse“ die Defensivabteilung. Dies hatte bereits früh Folgen für die Hausherren. Nach einem kapitalen Bock von Wiegand Leskien gegen Bastian Peters auf der rechten Abwehrseite hatte der in der Mitte freistehende Yanneck Kuhr (9.) keine Mühe zum 0:1 zu vollstrecken. Nach einem Konter der Lägerdorf überwand Bastian Peters (12.) nur drei Minuten später Keeper Björn Koblun mit einem Lupfer.

Schon vor der Pause hätte der stets brandgefährliche und von Leskien kaum in den Griff zu bekommene Peters (25., 28.) einen dritten Lägerdorfer Treffer nachlegen können. Gegen Ende des ersten Durchganges wurde der FCI etwas stärker. Folgegemäß gelang nach einem Zuspiel in die Schnittstelle der TSV-Abwehrkette dem frei vor Wessel auftauchenden Patrick Griesbach (43.) das 1:2.

Die Itzehoer drängten mit Wiederbeginn auf den Ausgleich, schafften es aber mit ihrem einfallslosen Spiel nach vorne nicht, den TSV ernsthaft in Gefahr zubringen. Im Gegenteil: Bei Gegenattacken verpassten Torge Kunter (67.), Philipp Blunk (68.) und Kevin Pansch (72.) die vorzeitige Entscheidung. Erst als sich Blunk und Kuhr einmal mehrseelenruhig in der fast verlassenen Itzehoer Hälfte die Kugel zupassen konnten, machte Yanneck Kuhr (81.) mit dem 1:3 den Sack endgültig zu.

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erstellt am 05.Mai.2014 | 05:00 Uhr

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