Trotz Pokalaus gegen Regionalligist : Lägerdorf freut sich über gutes Spiel

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Weiches 1:0-Schütze Fabian Graudenz ist schneller am Ball als der Lägerdorfer Edwart Jauk (links).
Weiches 1:0-Schütze Fabian Graudenz ist schneller am Ball als der Lägerdorfer Edwart Jauk (links).

Zwar hat sein Team mit 0:2 verloren, dennoch zieht TSV-Coach Jörn Skottke viel Positives aus der Partie gegen SC Weiche Flensburg 08.

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11. Juli 2019, 14:27 Uhr

Lägerdorf | 0:2 verloren, aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden – im Normalfall sind diese Fakten nicht dazu angetan, ungetrübte Freude auszulösen. Aber beim Fußball-Landesligisten TSV Lägerdorf gab es am späten Mittwoch-Abend nach der Partie gegen den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 eigentlich nur zufriedene Gesichter.

Bis zum Ende Gegenwehr geleistet

Sehr mit dem Vortrag seiner Mannschaft einverstanden war Lägerdorfs Neu-Coach Jörn Skottke. „Vieles von dem, was wir vorher in taktischer Hinsicht besprochen haben, hat die Mannschaft umgesetzt“, lobte er. „Wir haben sehr leidenschaftlich und engagiert gespielt.“ Sein Team habe sich gerade auch in der zweiten Halbzeit gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner gewehrt. „Oft hat man es ja bei einem solchen Klassenunterschied, dass der Unterlegene dann gerade in der Schlussphase ein wenig auseinanderfällt und sich noch zwei, drei Gegentore fängt. Aber das war diesmal nicht so, im Gegenteil: Wir haben bis zum Ende dagegen gehalten und sind nicht abgefallen. Es hätte mich schon sehr interessiert, was passiert wäre, hätten wir hier tatsächlich den Anschluss geschafft. Da hätte ich mir gewünscht, dass wir die eine oder andere Situation in Hälfte zwei noch ruhiger ausspielen.“

Eng am Gegenspieler

Stolz war auch Mittelfeld-Routinier Torben Matz auf sein Team trotz der frühen Gegentore durch Fabian Graudenz (23.) und Marvin Ibekwe (27.). „Natürlich war der Sieg für Flensburg letztlich verdient. Aber die Gegentore waren schon unglücklich. Beim ersten stand der Schütze nach Meinung unserer Innenverteidiger im Abseits, und der Schuss zum zweiten Tor war abgefälscht. Insgesamt haben wir das aber wirklich richtig gut gemacht, weil wir fast immer nah bei den Gegenspielern waren. In der zweiten Halbzeit haben wir einen Punkt geholt.“

Faire Pokalpartie

Genossen hat die Partie auch der im zweiten Durchgang eingewechselte Youngster Dennis Staade. „Cool, das hat richtig Spaß gemacht. Die zweite Hälfte lief unentschieden, und wir haben kein Gegentor gefangen.“  Die bei vielen Pokalpartien oft gesehene verbissene Härte gab es an der Breitenburger Straße übrigens nicht. Trotz Ehrgeiz und aufopferungsvollem Kampf kam Schiri André Röpke aus Altenholz ohne gelbe Karte aus.

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