Grasbahn-Europameisterschafts-Halbfinale : Kröger und Katt für Finale in Frankreich qualifiziert

Matthias Kröger (r.) aus Bokel sicherte sich mit dem dritten Rang in Balkbrug hinter den beiden Lokalmatadoren Dirk Fabriek und Jannick de Jong (v.l.) die Teilnahme am Finale der Grasbahn-EM im Juni in Frankreich.
Matthias Kröger (r.) aus Bokel sicherte sich mit dem dritten Rang in Balkbrug hinter den beiden Lokalmatadoren Dirk Fabriek und Jannick de Jong (v.l.) die Teilnahme am Finale der Grasbahn-EM im Juni in Frankreich.

Brokstedter Motorradprofis in Balkburg (Niederlande) auf Rang drei und vier

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24. April 2014, 05:00 Uhr

Für die Motorradprofis Matthias Kröger aus Bokel und Stephan Katt aus Neuwittenbek bei Kiel läuft es in der noch jungen Bahnsportsaison sehr gut. Beim Grasbahn-Europameisterschafts-Halbfinale im niederländischen Balkbrug sicherten sich die beiden für den MSC Brokstedt fahrenden Schleswig-Holsteiner die Plätze drei (Kröger) und vier (Katt) in der Endabrechung und lösten damit gleichzeitig jeweils das Ticket für das Finale in St. Macaire (Frankreich) am 28. Juni.

„Für mich lief es von Beginn an sehr gut“, so Kröger, der in Balkbrug einmal mehr seine ganze Erfahrung ausspielen konnte. „Ich denke meine Taktik ist voll aufgegangen. Ich wollte Ergebnis-orientiert fahren – es hat alles geklappt.“ In der Tat war der 44-Jähige bei seinen Starts stets vorn mit dabei und durfte sich mit drei zweiten Plätzen und einem Laufsieg bei 17 Punkten über den verdienten Startplatz im Tagesfinale freuen. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse konnte der letzte Lauf des Tages allerdings aus Sicherheitsgründen nicht gestartet werden – für Kröger allerdings kein Grund Trübsal zu blasen. „Natürlich wäre ich gern noch einmal an den Start gegangen. Die Bahn war allerdings bereits während der Vorläufe in einem kritischen Zustand. Ein weiteres Rennen hätte wohl zu unkalkulierbaren Risiken für die Fahrer geführt.“ Mit der sportlichen Wertung der zuvor absolvierten Rennen konnte Kröger allerdings mehr als zufrieden sein, belegte der Familienvater aus dem Kreis Pinneberg am Ende hinter den beiden Niederländern Jannick de Jong (25 Punkte) und Dirk Fabriek (22 Punkte) einen mehr als achtbaren dritten Rang.

Punktgleich schnitt sein Brokstedter Teamkollege Stephan Katt ab, der sich nach Losentscheid mit dem vierten Rang begnügen musste. Katt: „Letztlich haben wir beide erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Klar hätte ich das Rennen am Ende gerne gewonnen. Gegen das Wetter gibt es allerdings keine Handhabe.“ Katt selbst lobte am Ende den Auftritt seines Weltmeisterschaftskonkurrenten Jannick de Jong, der alle seine Läufe gewinnen konnte: „Er war heute einfach verdammt schnell unterwegs. Für mich war dieses Rennen eine erste Messlatte der neuen Saison. Ich bin sehr zufrieden mit diesem ersten Rennwochenende.“

Am kommenden Sonntag starten Katt und Kröger nun beim internationalen Grasbahnrennen im niedersächsischen Schwarme.


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