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Handball-Landespokal der Männer: : Kremperheide verkauft sich teuer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

TSV Kremperheide unterliegt MTV Herzhorn im Steinburger Derby mit 24:28

von
erstellt am 23.Okt.2013 | 05:00 Uhr

In der zweiten Runde des Handball-Landespokals der Männer kam es zu einem heißen Steinburger Derby. Dabei setzte sich der favorisierte SH-Ligist MTV Herzhorn beim Landesligisten TSV Kremperheide mit 28:24 (15:11) durch. Allerdings hielt der Gastgeber sehr respektabel dagegen.

Die beiden Kontrahenten lieferten sich ein gutes und meist ausgeglichenes Spiel in restlos ausverkaufter Halle. Dabei hatten die Herzhorner den besseren Start und gingen über 4:1 mit 7:3 in Führung. Vor allem dank der Tore von Sebastian Lipp kamen die Kremperheider wieder auf 7:8 und 9:10 heran. Bis zum 11:13 blieb es knapp, ehe sich der TSV leichte Fehler leistete und die Herzhorner dank der Treffer von Stefan Hinrichs und Sven Hesse mit einer Vier-Tore-Führung in die Pause gingen.

Nach Wiederanpfiff kam der TSV überhaupt nicht ins Spiel und lag durch die Herzhorner Tore von Theo Boltzen und Stefan Hinrichs sogar mit 12:18 hinten. Aber Kremperheide gab sich nicht auf und fand wieder zu seinem Rhythmus. Mit den Toren von Lipp und einer verbesserten Abwehrarbeit kamen die Gastgeber über 16:20 bis auf 22:24 heran. In dieser Phase versuchte es der MTV mit einem Feldspieler mehr, was Kremperheides Torhüter Malte Schultz zum Torerfolg nutzte.

Beim Stand von 23:25 waren noch drei Minuten auf der Uhr. Nun riskierte der TSV viel und schloss häufig zu schnell ab. Dies nutzte der MTV schließlich zum Sieg über einen an diesem Tag guten Außenseiter, der den Klassenunterschied nicht sichtbar werden ließ.

Zufrieden war Kremperheides Coach Werner Zink nach dem Spiel: „Eine gute Leistung meiner Männer gegen den klaren Favoriten. Mit mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor hätte das Ergebnis auch anders ausgehen können, aber daraus müssen meine Jungs einfach lernen. Es gibt aber auch viel Positives, was wir für die nächsten schweren Ligaspiele mitnehmen werden.“

Den Herzhornern, die mit der engen Halle und dem Kleberverbot so ihre Mühe hatten, reichte eine durchschnittliche Leistung, um einen am Ende ungefährdeten Sieg herauszuspielen. Alle Herzhorner Spieler bekamen ihre Einsatzzeit. Unzufrieden war MTV-Coach Jens Timm vor allem mit der Chancenverwertung: „So konnten unter anderem nur zwei von fünf Siebenmetern im gegnerischen Tor unterbringen. Immer, wenn wir die Möglichkeit hatten davonzuziehen, hielten wir die kampfstarken Kremperheider am Leben.“

Tore TSV Kremperheide: Sebastian Lipp 10, Malte Meisieck 4, Jannick Schmidt 3, Philipp Mogge 2, Malte Schultz, Stefan Pohlmann, Lars Olde, Max Ramm, Finn-Thore Nissen je 1. Tore MTV Herzhorn: Theo Boltzen 9, Lasse Janke 3, Lasse Dieckmann 1, Jörn Burghauser 1, Lukas Olde 1, Kim Kardell 2/2, Sven Hesse 3, Stefan Hinrichs 5, Christian Pahl 1, Ludger Lüders 1, Lutz Wamser 1.

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