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Handball : Kremperheide tankt Selbstvertrauen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Landesliga-Männer der HSG besiegen den Titelfavoriten Stockelsdorf. Auch Horst/RWK gewinnt das erste Spiel, während die Störtal Hummeln auswärts verlieren.

Zwei Siege und eine Niederlage gab es für die Steinburger Mannschaften in der Handball-Landesliga der Männer.

HSG Kremperheide/Münsterdorf – ATSV Stockelsdorf 27:21 (15:8). Zum ersten Heimauftritt der noch jungen Saison hatte sich die HSG vorgenommen, den Sieg der Vorwoche in Lübeck zu bestätigen und so einen perfekten Saisonstart hinzulegen – auch wenn es gegen den Topfavoriten auf den Meistertitel ging. Bereits in den ersten Minuten merkte man an der Abwehrarbeit der Gastgeber, dass es an Motivation nicht mangelte. Auf den Halbpositionen wurde sehr stark gearbeitet. Auch im Zentrum gab es kaum ein Durchkommen für die Gäste, so dass der sehr gut aufgelegte Malte Schultz im HSG-Tor nur acht Mal hinter sich greifen musste. Im Angriff drückten vor allem Jonas Wohllebe und Bengt Eggers dem Spiel ihren Stempel auf. Doch auch, nachdem der wiedergenesene HSG-Coach Michael Stieper auf einigen Positionen wechselte, spielte das Team wie aus einem Guss. So ging die HSG über 4:1 (7.) über 12:5 (20.) mit einem beruhigenden 15:8-Polster in die Kabine.

Nach dem Wechsel gelang es zunächst, die Gäste nicht wieder ins Spiel finden zu lassen. Doch während HSG-Keeper Kristoffer Wünsche in den ersten dreieinhalb Minuten kein Tor zuließ, versäumte man es im Angriff nachzulegen und die Entscheidung herbeizuführen. Als der Vorsprung dann auf 21:18 (51.) zusammenschmolz, nahm Michael Stieper die Auszeit – genau im richtigen Moment. Jonas Wohllebe beendete die achtminütige Torflaute, und Wünsche glänzte im Gegenzug mit einer starken Parade. Zwei Tore von Tim Stieper und Jannick Mogge sorgten dann für die Entscheidung. So brachte die HSG Kremperheide/MSV die Partie sicher zu Ende und kann mit dem Selbstbewusstsein von zwei Siegen in Folge die anstehenden zwei Auswärtsfahrten antreten.


Kremperheide/Münsterdorf: Malte Schultz, Philip Reich 2, Tim Stieper 1, Bengt Eggers 7, Torben Lehr 1, Tule Becker, Benjamin Pridat 1, Kim Wengert 2, Jannick Mogge 1, Yannik Sierck 1, Kristoffer Wünsche, Jonas Wohllebe 9, Leon Hammer 1, Marvin Rave 1



VfL Geesthacht – HSG Horst/Kiebitzreihe 21:34 (5:17). Mit einer sehr guten Abwehrarbeit und einem bärenstarken Niklas Kaven im Tor legten die Haie früh den Grundstein zum späteren Auftakterfolg. Zahlreiche Ballgewinne nutzten die Süd-Steinburger zum erfolgreichen Gegenstoß. Logische Konsequenz: In den ersten 30 Minuten bekamen die Gäste nur fünf Gegentore und lagen bereits zur Halbzeit fast uneinholbar mit 17:5 in Front. Nach der Pause verkürzte Geesthacht gegen nachlässiger deckende Haie mit einem 6:0-Lauf den Abstand auf acht Tore (12:20/39.). Nach der Auszeit und einigen passenden Worten von Horst/RWK-Trainer Michael Krieter fand die HSG zurück in die Spur und stellte den alten Abstand beim 28:16 (50.) wieder her. Am Ende stand schließlich ein auch in der Höhe verdienter Auswärtserfolg. Dabei konnten die krankheits- und verletzungsbedingten Ausfälle von Alex Bey und Sebastian Krohn gut kompensiert werden. Die Haie hatten ihre erfolgreichsten Torschützen in Mirco Hahn (7) sowie den Neuzugängen Jan Francis Stefan (7) und Tim Reichert (5). Bester Spieler war Niklas Kaven im Tor.

Horst/RWK: Jonas Hermies 1, Jan Francis Stefan 7, Niklas Kaven, Tim Rohwedder 4, Leon Hermies 4, Ole Bostelmann, Mirco Köber 3, Colin Schütt, Fin Thore Nissen 3, Marko Hahn 7, Tobias Bombe, Tim Patric Reichert 5, Max Rohwedder


TSV Plön – HSG Störtal Hummeln 28:25 (13:11). In Plön sahen 150 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Die Hummeln zeigten jedoch immer wieder Nerven im Abschluss und ließen viele Chancen ungenutzt. Aber auch der Gastgeber konnte sich zunächst nicht absetzen. Über 5:5 (11.) und 10:9 (22.) ging es mit einem 13:11 für den TSV Plön in die Halbzeit. Die Chancenverwertung wurde bei der HSG auch in der zweiten Halbzeit nicht besser, und so mussten sich die stark kämpfenden Hummeln über 16:19 (41.), 19:23 (47.) und 25:27 (59.) am Ende geschlagen geben. Die Hummeln vergaben zudem noch einen Siebenmeter. HSG-Trainer Siegfried Meyer war dementsprechend unzufrieden: „Wir haben heute keine gute Leistung gezeigt, auch wenn Punkte für uns drin gewesen wären.“


HSG Störtal Hummeln: Garlef Steffens, Kevin Kellinghusen, Lars Baganz 1, Michael Wüstenberg 4, Christian Böteführ 1, Patrick Stüdemann, Folke Thies Rohardt 1, Jonas Langmaack 5, Niklas Schmuck 1, Thorben Michel, Kyle Robin Stabenow, Marcel Feddern 6, Julian Böteführ 6, Florian Wilschewski.


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