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Basketball : Knappe Niederlage macht Mut für zweite Liga

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Eagles unterliegen nur knapp gegen die Hamburg Towers mit 75:78.

von
erstellt am 08.Sep.2014 | 04:30 Uhr

Dieser Auftritt macht Appetit auf mehr. Die Basketballer der SC Itzehoe Eagles unterlagen zwar den Hamburg Towers mit 75:78, doch die Gastgeber spielten in der Begegnung gegen den klassenhöheren Gegner aus der 2. Bundesliga Pro A bis zum Schluss auf Augenhöhe. Der Saisonstart kann für den Aufsteiger in die zweite Liga Pro B kommen. Dort sollten dann auch die Schiedsrichter eine Klasse besser sein. Die Vorstellung der beiden Unparteiischen gestern in der Lehmwohldhalle war jedenfalls im Gegensatz zu den Leistungen beider Mannschaften nicht zweitligawürdig.

Die Eagles legten ein sehr gutes erstes Viertel hin, in dem vor allem Yannick Evans die Defense der Towers vor einige Rätsel stellte. Zwischenzeitlich lagen die Itzehoer mit sieben Punkten vorn, am Ende hieß es 22:17. Den Rückstand hatten die Towers im zweiten Abschnitt jedoch ganz schnell aufgeholt und ließen jetzt nur noch wenig unter dem eigenen Korb zu. Dementsprechend ging das Viertel mit 11:19 verloren – die Hamburger führten zur Halbzeit mit 36:33.

Nach dem Wechsel begannen die „Adler“ wieder ganz stark. Nun kamen auch Paolo Mancasola und vor allem Jonathan Williams auf Touren. Die Gastgeber gewannen das Viertel mit 25:23 und lagen vor dem letzten Abschnitt nur noch mit einem Punkt hinten. In diesem schenkten sich beide Teams nichts. Auch als der bärenstarke Yannick Evans nach dem fünften Foul ausscheiden musste, hielt das Team von Trainer Paul Larysz die Partie offen. Und hätte der erst am Freitag neu verpflichtete Deutsch-Grieche Kosta Karamatskos, der im Aufbauspiel trotz der kurzen Eingewöhnungszeit schon einige glänzende Anspiele zeigte, von der Freiwurflinie getroffen, wäre kurz vor Schluss der Ausgleich fällig gewesen. Die Hamburger setzten danach zumindest einen Freiwurf zum 78:75 durch die „Reuse“ und überstanden den letzten Angriff der Itzehoer schadlos.

Paul Larysz war mit seinem Team am Ende hochzufrieden. „Bis auf einige Phasen, in denen der Ablauf nicht ganz stimmte, sind wir auf dem richtigen Weg. Dass in der Vorbereitung noch nicht alles nach Wunsch läuft, ist aber ganz normal“, so Larysz. Mit dem Druck der Towers hätte man noch besser umgehen können. In der Pro B seien die meisten Gegner aber längst nicht so stark, wie die Hamburger. Das mache Mut. „Die Einstellung aller Spieler war hervorragend. Darauf können wir aufbauen.“


Eagles: Mancasola (12), Williams (23), Kröger (5), Evans (29), Wischnewski (7), Tinarend, Harris (4), Karamatskos, Konrad (4), Daugs.

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