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Faustball : Kellinghusens Mädchen verteidigen Titel

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die U18-Mädchen des VfL Kellinghusen sind wieder deutscher Meister. Aber auch das Team des Nachbarn TSV Breitenberg überzeugte als Dritter. Auf Rang vier landeten die U18-Jungen des VfL Kellinghusen.

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erstellt am 11.Sep.2013 | 14:53 Uhr

Großen Erfolg hatten die U18-Faustball-Mannschaften aus Steinburg bei den Deutschen Meisterschaften im baden-württembergischen Dennach. Während bei den Mädchen mit dem VfL Kellinghusen als deutschem Meister und dem TSV Breitenberg als Drittem gleich zwei Teams aus der hiesigen Region auf dem Siegerpodest landeten, belegte der männliche Nachwuchs des VfL Kellinghusen am Ende den vierten Platz.

Bei den Mädchen war der Titelverteidiger VfL Kellinghusen im Vorfeld favorisiert worden. Doch leicht wurde es dem VfL nicht gemacht: Gegen den Nachbarn TSV Breitenberg gab es erst nach großem Kampf und drei spannenden Sätzen mit 2:1 (11:9, 9:11, 11:6) den erhofften Auftaktsieg. Dann machte das Team von Coach Uwe Timm konzentriert weiter und landete 2:0-Siege gegen den TSV segnitz (11:8, 11:5) und den Wardenburger TV (12:10, 11:4). Allerdings gab es im letzten Gruppenspiel gegen den TK Hannover ein 1:2. Nach dem 11:6 im ersten Durchgang leisteten sich die Kellinghusener Mädchen zuviele Eigenfehler, gaben die folgenden Sätze mit 8:11 und 6:11 ab und belegten so hinter Hannover den zweiten Rang.

Das war zu wenig für den direkten Einzug ins Halbfinale. Doch auch der TSV Breitenberg ging als Gruppendritter den Weg über die Zwischenrunde. Zuvor hatte man nach der Niederlage gegen Kellinghusen Erfolge gegen den Wardenburger TV (2:0: 11:7, 11:8) und TV Segnitz (2:1: 11:8, 9:11, 11:8) folgen lassen. Im letzten Gruppenspiel schrammte der TSV ganz knapp an der Überraschung vorbei, als man Gruppensieger TK Hannover im dritten Satz hauchdünn mit 14:15 unterlag.

In der Zwischenrunde kamen beide Steinburger Teams in zwei Sätzen ins Halbfinale. Während sich der TSV Breitenberg gegen den TV Obernhausen (11:7, 11:8) durchsetzte, hielt der VfL Kellinghusen den TuS Wakendorf-Götzberg (11:9, 11:8) auf Distanz.

Im Halbfinale schaltete der VfL mit konsequentem Spiel den Ahlhorner SV mit 11:7 und 11:8 aus. Dagegen war Breitenberg im zweiten Semifinale gegen den TK Hannover beim 7:11, 3:11 vor allem im zweiten Satz chancenlos.

Im Endspiel gelang dann dem VfL Kellinghusen dann gegen den TK Hannover die Revanche für die Niederlage vom Vortag. Mit druckvollem technisch gutem Spiel verteidigte der VfL mit 11:7 und 11:8 gegen einen starken Gegner seinen Titel und sicherte sich die Deutsche Feldmeisterschaft 2013. Aber auch der TSV Breitenberg setzte zuvor im kleinen Finale noch einmal ein Ausrufezeichen und sicherte sich mit 5:11, 11:6 und 11:7 wie bereits im Vorjahr Rang drei.

Trotz starker Leistung starteten die Jungen des VfL Kellinghusen um Trainer Matthias Maas etwas unglücklich mit 9:11, 11:4 und 9:11 gegen den TV Oppau in die Vorrunde. Dem schloss sich ein verdientes 2:1 (12:10, 7:11, 11:9) gegen den amtierenden deutschen Meister SV Moslesfehn an. Zwar musste man danach dem Kräfteverschleiß Tribut zollen, kam aber gegen den TV Käfertal dennoch ohne Satzverlust (14:12, 12:10) über die Runden. Sogar den direkten Einzug in das Halbfinale sicherte sich der VfL Kellinghusen im letzten Gruppenspiel gegen den TV Augsburg. Nach verkrampftem ersten Satz (5:11) steigerte sich das Team und wurde dank der gewonnenen nächsten beiden Sätze (11:5, 11:5) Gruppenerster – wegen des besseren Ballverhältnisses punktgleich mit dem TV Oppau.

Das gesteckte Ziel Platz sechs war so bereits erreicht. Im Halbfinale konnten die VfL-Jungen aber den Kraftakt gegen den Titelverteidiger und späteren Sieger Moslesfehn nicht wiederholen und verloren mit 8:11 und 4:11. Im Spiel um Platz drei gegen den Gastgeber TSV Dennach mobilisierten die Kellinghusener alle Reserven und kamen nach dem 8:11 mit 15:13 zum Satzausgleich. Doch dann schwanden die Kräfte und der dritte Satz ging mit 5:11 verloren.

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