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1. und 2. Faustball-Bundesliga : Kellinghusener Höhenflug

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

VfL-Faustballer glänzen in der Halle.

von
erstellt am 05.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Die Faustball-Hochburg Kellinghusen erlebt einen neuen Höhenflug. Während die erste Herrenmannschaft mit Riesenschritten in der Hallensaison auf die 1. Bundesliga zumarschiert, etablieren sich die Damen als Aufsteiger in der höchsten Spielklasse. Die beiden Aushängeschilder der VfL-Faustballabteilung blieben in ihren letzten Begegnungen unbesiegt.

In absoluter Topform präsentierte sich die erste Herren-Mannschaft des VfL in der 2. Faustball-Bundelsiga Ost. Die Gegner TSV Gnutz und SG Bademeusel wurden in Hin- und Rückspielen nahezu deklassiert. Was die VfL-Herren in den vier Spielen zeigten, war Hallenfaustball vom Feinsten. 8:0 Punkte und 12:0 Sätze sprechen eine deutliche Sprache. Beide Gegner mussten fast kampflos mit ansehen, wie die Kellinghusener die Tabellenführung mit 16:0 Punkten und eindrucksvollen 24:2 Sätzen übernahm. Alle sieben eingesetzten Spieler zeigten gute bis starke Leistungen. Hauptangreifer Tom Kröger wird immer stabiler und das Team präsentierte sich als eine homogene, eingespielte Truppe. Wenn der VfL so weiterspielt, dürfte das große Ziel – Aufstiegsspiele zur 1. Liga – kaum zu verfehlen sein.

Außerdem fanden in Kellinghusen die Spiele zwischen der zweiten Mannschaft des VfL, SZ Ohrstedt und dem bisherigen Tabellenführer SV 90 Fehrbellin statt. Die VfL-Zweite konnte zwar nicht die gewünschte Schützenhilfe leisten und unterlag Fehrbellin nach großem Kampf hauchdünn nach fünf Sätzen, dafür sorgten die Ohrstedter mit einem 3:0-Sieg über den SV 90 für eine große Überraschung und machten damit der VfL-Ersten den Weg an die Tabellenspitze frei. Der Sieg war umso überraschender, weil Ohrstedt zuvor der VfL-Zweiten glatt mit 0:3 unterlegen war. VfL II belegt nun mit 6:10 Punkten der 5. Tabellenrang der 2. Bundesliga.

Die Frauen des VfL haben indes in der 1. Bundesliga einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. In Güstrow gelang zunächst ein eindrucksvoller 3:0-Erfolg gegen die Gastgeberinnen. Danach lief gegen Moslesfehn zunächst kaum etwas zusammen und der erste Satz ging mit 5:11 sang- und klanglos verloren. Danach steigerte sich das Team aber wieder und gewann die nächsten drei Sätze allesamt deutlich. „Die Mädels haben nicht gut angefangen, sind aber stark zurück gekommen und haben sich letztlich für den Einsatz selbst belohnt. Eine super Mannschaftsleistung“, freute sich Trainer Eckard Rehmcke. Mit nunmehr 8:4 Punkten belegen die VfL-Faustballerinnen den vierten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga Nord.

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