zur Navigation springen

Handball : „Keine Angst vor großen Tieren“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Oberliga-Männer treffen mit dem HSV Hamburg auf den nächsten Titelkandidaten.

von
erstellt am 11.Sep.2015 | 10:24 Uhr

Auch im zweiten Spiel der Saison treffen die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn auf einen Titelkandidaten. Aber diesmal haben die Schützlinge des neuen Coaches Manfred Kuhnke Heimrecht: Am Sonnabend (Anpfiff: 16.30 Uhr) gibt die U23 des HSV Hamburg ihre Visitenkarte in der Glückstädter Sporthalle Nord ab.

Kuhnke weiß um die Qualitäten des Teams von Trainer Jens Häusler. „Die Hamburger drücken bedingungslos auf das Tempo. Beim kleinsten gegnerischen Fehler im Angriff rennen die mit drei, vier Spielern nach vorne. Da muss jeder von uns 100 Prozent geben, die Fehlerquote muss niedrig bleiben.“ In der Abwehr müsse man zudem an die Leistung aus dem WiFT-Spiel anknüpfen.

Nach der überraschenden Einsetzung von Kuhnke – Kurzzeit-Vorgänger Dirk Frank musste unmittelbar vor dem ersten Saisonspiel aus beruflichen Gründen passen (wir berichteten) – konnte sich der Coach bisher in drei Trainingseinheiten ein Bild von der Mannschaft machen. „Nach dem Abgang einiger gestandener Spieler gibt es neben den Routiniers Ludger Lüders und Lutz Wamser viele junge Talente im Team. In der Abwehr lief es bisher ja auch ganz gut. Im Angriff fehlt dagegen noch das blinde Verständnis, die Laufwege stimmen noch nicht so ganz.“ Der neue Coach will zudem neben der 6:0-Standardformation auch andere Abwehr-Varianten einüben, um flexibler auf das Spielgeschehen reagieren zu können. Kuhnke: „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen können.“

Gemischt waren bei den Herzhornern übrigens die Gefühle nach dem 26:27 in Neumünster zum Saisonauftakt beim anderen großen Titelaspiranten SG WiFT. „Die Leistung war wirklich erfreulich“, sagt Kuhnke. „Aber zufrieden kann man mit so einem Spiel trotzdem nicht sein, denn eigentlich hätten wir nach dem Spielverlauf zwei Punkte mitnehmen müssen – so, wie wir sie zeitweise am Boden hatten.“ Die Konstellation für die Partie gegen die Hamburger ist eigentlich ähnlich: Niemand erwartet Wunderdinge von den Blau-Gelben, doch gerade das könne die Chance sein. „Munter drauflos, keine Angst vor großen Tieren“, sagt Kuhnke. „Und dann gucken wir am Ende mal, was dabei herauskommt.“ Dabei kann er auf das Team der Vorwoche setzen. Fehlen werden wie zuletzt Marc Saggau (Fersenverletzung) und Andre Biereck (Urlaub).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen