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Handball : Kein Druck auf gegnerische Offensive

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorns Oberliga-Frauen verlieren bei der HSG Reinfeld/Hamberge mit 23:29.

Den Schwung und die Euphorie vom vergangenen Wochenende konnten die Handballerinnen des MTV Herzhorn nicht in diesen Spieltag retten. In der SH-Liga mussten sie bei der HSG Reinfeld-Hamberge antreten und unterlagen dort klar mit 23:29 (12:16). Trainer Michael Janke zog ein klares Fazit nach der Begegnung. „Es ist zur Zeit unsere Auswärts-Krux, dass die Bereitschaft, den gegnerischen Angriff in der Abwehr unter Druck zu setzen, einfach nicht da ist.“

Die Gastgeberinnen fanden deutlich schneller ins Spiel und setzten sich bis zur 5. Minute auf 4:1 ab, doch die Blau-Gelben zogen schnell nach. Yana und Elina Hesse verkürzten innerhalb weniger Minuten auf 3:4 und es entwickelte sich danach ein enger Schlagabtausch, in dem es Tor um Tor ging. Doch dies blieb lediglich bis zum Stande von 8:7 (15.) so. Danach kamen die Janke-Schützlinge in der Deckung überhaupt nicht zurecht und kassierten innerhalb weniger Minuten sechs Treffer in Folge, sodass sie in der 20. Minute schon mit 7:14 hinten lagen. Dabei kamen sie in der Abwehr immer einen Schritt zu spät und dies nutzten die Gastgeberinnen gnadenlos, um ein ums andere Mal ungestört zum Wurf zu kommen. Erst ab der 25. Minute, als sie konsequent die Rückraummitte der Reinfelderinnen „weg“ nahmen, lief es etwas besser und bis zur Pause kamen sie noch auf 12:16 heran.

Nach dem Seitenwechsel lief es dann hinten wesentlich besser, doch dafür schlichen sich im Angriff viele technische Fehler ein. Die HSG verwaltete ihren Vorsprung und die Herzhornerinnen versuchten alles, um noch wieder heran zu kommen. Und dies klappte auch. Nach dem 15:22 in der 40. Minute starteten sie zur Aufholjagd. Es gelang ihnen, immer wieder Bälle ab zu fangen und so kamen sie schnell über den Gegenstoß zum Erfolg. Sie verkürzten auf 21:24 (48.) und hatten in dieser Phase die Riesenchance, die Partie zu kippen, zumal sie mit starkem Kombinationsspiel immer wieder zum Torerfolg kamen. Doch statt so weiter zu spielen, verzettelten sie sich in Einzelaktionen und es gelang ihren Gegnerinnen, sich mit 26:21 wieder klarer abzusetzen. Damit war die Vorentscheidung gefallen und Blau-Gelben kamen nicht wieder heran. Mit 23:29 nahmen sie eine deutliche Niederlage mit nach Hause.

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Eike Jankowski – Maike Langenberg 7 (3), Lena Schecht, Anja Stoldt 6 (4), Yana Hesse 4 (1), Elina Hesse 4, Mareike Hoffmann 2, Simona Martin, Joele Riedeberger.

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