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Basketball : Jeffrey Wherry kommt neu zu den Eagles

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der 23-jährige Guard aus dem US-Bundesstaat Alabama verstärkt die Sport-Club Itzehoe Eagles in der 2. Bundesliga ProB. Seinen Abschied nimmt dagegen Paolo Mancasola.

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erstellt am 27.Okt.2014 | 05:03 Uhr

In der Landesliga in Westfalen war er völlig falsch. Jetzt ist Jeffrey, genannt Jeff, Wherry in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B angekommen: Der 23-jährige Guard aus dem US-Bundesstaat Alabama verstärkt die Sport-Club Itzehoe Eagles.

Den Tipp bekam Coach Paul Larysz von Pat Elzie aus Vechta. Besser hätte das Timing nicht sein können, denn gerade reifte die Entscheidung, sich von dem Italo-Amerikaner Paolo Mancasola zu trennen. „Beide Seiten waren unglücklich über die sportliche Situation“, sagt Larysz. Es habe nicht gepasst, auch nicht innerhalb der Mannschaft. Die Eagles einigten sich mit Mancasola auf die Auflösung des Vertrags, parallel spielte Jeff Wherry im Training vor – und überzeugte.

Schon vorher hatte Larysz in sportlicher und menschlicher Hinsicht nur Gutes über den 23-Jährigen gehört. Das bestätigte sich: „Er hat sich als sympathischer, spielstarker junger Mann herausgestellt.“ Mit seinen Stärken in der Verteidigung und beim Wurf aus dem Dribbling sowie der Fähigkeit, aus dem Dribbling die richtigen Entscheidungen zu treffen, sei Wherry das Puzzlestück, das den Eagles gefehlt habe. Der Amerikaner ist knapp 1,80 Meter groß, bringe aber eine Athletik mit, die ihn zu einer weiteren wichtigen Waffe für die Eagles mache. Sie seien nun noch flexibler, freut sich der Trainer. Es sei auch bereits zu sehen, dass er mit der Umstellung vom College-Basketball auf Europa keine Probleme haben werde. Und mit seinem Landsmann Jonathon Williams verstehe sich der Neuzugang bereits blendend.

Wherry spielte für das Stillman College aus Tuscaloosa in Alabama und rangierte in der zweiten College-Division landesweit unter den ersten Zehn bei Ballgewinnen, getroffenen Dreiern und dem Verhältnis von Vorlagen zu Ballverlusten. Von dort kam er nach Deutschland zum Landesligisten Westfalen Mustangs, überragte zwar in den ersten Spielen, machte aber mit seinem Arbeitgeber keine guten Erfahrungen. Er sei sehr froh, bei den Eagles nun in einer viel besseren Situation zu sein, sagt Wherry. Die familiäre Atmosphäre und das herzliche Willkommen von Teamkollegen, Trainer und dem Umfeld hätten ihm den Übergang leicht gemacht: „Ihnen liegt etwas an mir als Mensch und nicht nur als Spieler.“ Nach den Gesprächen mit dem Trainer habe er das Gefühl, der Mannschaft und den Fans genau das geben zu können, was gebraucht werde. Dafür werde er hart arbeiten, auch um seine Familie stolz zu machen und ein Vorbild für seine jüngeren Geschwister zu sein: „Ich freue mich auf den Neuanfang!“

Ehrgeizig, arbeitswillig, hoch motiviert und dankbar für die Chance – genau das wünscht sich Larysz von dem Neuzugang: „Wir wollten einen Spieler, der sich für die Sache zerreißt.“ Und die ersten Eindrücke sind mehr als positiv: „Ein unheimlich guter Typ!“

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