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Handball : Janke-Team ist gewarnt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die SH-Liga-Frauen des MTV Herzhorn empfangen den wiedererstarkten Oberliga-Absteiger GH Lübeck.

von
erstellt am 19.Nov.2015 | 17:12 Uhr

Eigentlich schienen die Voraussetzungen klar: Die SH-Liga-Handballerinnen des MTV Herzhorn (5./9:5) sollten nach zwei Siegen in Folge am Sonnabend (Anpfiff: 18.30 Uhr) klarer Favorit gegen das schwach gestartete Team von GH Lübeck (8./6:8) sein.

Doch die Schützlinge von MTV-Trainer Michael Janke sind gehörig auf der Hut; schließlich setzte der Oberliga-Absteiger ein kaum zu übersehendes Ausrufezeichen. Zum einen brachte Gut-Heil am vergangenen Wochende als Schlusslicht dem bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter und Titelfavoriten Lauenburger SV mit 18:13 die erste Niederlage bei. Außerdem bekamen die Lübeckerinnen durch zwei kampflose Punkte (Bad Schwartau hatte am Wochenende zuvor eine nicht spielberechtigte Akteurin eingesetzt) zusätzlichen Aufwind Aufwind bekommen. Diese Tendenz entspricht wohl eher Gut-Heils Erwartung, im oberen Drittel mitspielen zu können. „Das wird nicht leicht“, weiß Michael Janke um die Schwere der Aufgabe. „Da müssen wir schon einiges bringen, wenn wir dieses Spiel gewinnen wollen.“

Dabei wollen die Herzhornerinnen ihre Lehren aus der zweiten Hälfte vom 24:22 gegen Fockbek/Nübbel ziehen, als der MTV nach einer deutlichen 16:10-Pausenführung sogar noch um den Sieg bangen musste. Janke: „Uns fehlte nach der Pause komplett das Spiel ohne Ball, weil wir einen Gang zurückgeschaltet hatten. Wir schaffen es eben dann noch nicht, bei Bedarf den Schalter wieder umzulegen.“ Deshalb erwartet der Coach über die volle Spielzeit und nicht nur über 30 Minuten einen konzentrierten Auftritt seiner Truppe.

Die Herzhorner wissen, dass sie die Lübecker Abwehr – meist hart und kompromisslos in 6:0-Formation agierend – in Bewegung bringen müssen. Das geht eben nicht, wenn nur die ballführende Spielerin Tempo aufnimmt. „Sie wissen, wie es geht. Gegen Fockbek haben sie es in der ersten Hälfte ja auch gut gemacht“, sagt Janke. Eine ausgewiesenen Shooter hat Gut-Heil Lübeck nicht. Meist sind fast alle Spielerinnen im Kader auch unter den Torschützen.

Personell ist bei den Herzhornerinnen alles im Lot, denn Janke stehen alle Akteure des aktuellen Kaders zur Verfügung. Auch Carina Lipp hat ihre Achillessehnen-Probleme überwunden und kann den MTV-Rückraum stärken.

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