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Segel-Bundesliga : Itzehoer wollen auf Wannsee einstellig segeln

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beim dritten Saison-Wettkampf von Freitag bis Sonntag in Berlin hat der SVI zwei Teenager an Bord.

von
erstellt am 21.Aug.2014 | 09:44 Uhr

In der 1. Segel-Bundesliga geht es Schlag auf Schlag: Nur rund einen Monat nach der zweiten Etappe auf der Travemünder Woche steht für die 18 Erstligisten das dritte von sechs Aufeinandertreffen auf dem Programm. Von Freitag bis Sonntag wird auf dem Wannsee in Berlin gesegelt. Die Crew der Seglervereinigung Itzehoe hat sich als Aufsteiger bisher hervorragend geschlagen und belegt nach zwei Wettfahrten Platz neun hinter dem Yachtclub Berlin-Grünau. Die Berliner, die den Soling-Silbermedaillengewinner von Sydney 2000 Jochen Schümann mit seinem Olympiateam einsetzen, wollen auf dem Heimgewässer den Titelverteidiger und Tabellenführer vom Norddeutschen Regatta-Verein aus Hamburg in die Schranken weisen.

In den Kampf an der Spitze werden die Itzehoer wohl nicht eingreifen können, doch Steuermann Christian Soyka und sein Team wollen unter die Top-Ten segeln. „Die Konkurrenz ist schwer einzuschätzen“, sagt Soyka. Man wisse nicht genau, welcher Verein welche Segler schicke. „Wir gehen aber gut vorbereitet ins Rennen und wollen einstellig segeln.“

Gegenüber Travemünde geht das Team stark verjüngt auf dem Wannsee an den Start. Mit Leon Stolp (19) und Moritz Burmester (16) sind diesmal zum ersten Mal zwei Teenager mit an Bord. Das vierte Crewmitglied, Sören Petersen, ist da schon etwas erfahrener. Der 33-Jährige war neben dem gesetzten Steuermann Soyka (52) schon in der Lübecker Bucht dabei. Respekt haben die „jungen Wilden“ jedoch kaum vor den großen Namen, gegen die sie in Berlin antreten werden. „Natürlich sind Größen dabei, die auch international erfolgreich sind. In der Bundesliga gibt es aber absolute Chancengleichheit, weil alle in den gleichen Booten segeln müssen. Wir sind in der Vorbereitung auf Berlin sehr intensiv vor Laboe gesegelt. Das ist eine andere Welt, aber wir haben im Training Riesenschritte nach vorn gemacht“, sagt Leon Stolp. Dabei hätten sie Riesenspaß gehabt, fügt Moritz Burmester hinzu. „Sonst sitze ich im Laser allein im Boot, hier ist alles wesentlich abwechslungsreicher. Routine haben wir trotz der intensiven Vorbereitung natürlich noch nicht, aber wie bereits gesagt, wir sind gut vorbereitet und hoffen auf guten Wind.“ Er lasse sich überraschen, wie weit sein Team gegen die starke Konkurrenz mithalten könne. „Wir sind gut drauf und werden voll angreifen“, verspricht der Youngster im Itzehoer Team.

Vom Training auf der Kieler Förde haben die Itzehoer übrigens einen Kurzfilm gedreht, den sie auf ihrer Facebook-Seite präsentieren. Den Wettkampf auf dem Wannsee gibt es im Internet live auf http://segelbundesliga.de/ zu sehen. Die erste Wettfahrt beginnt am Freitag um 14 Uhr. Am Sonnabend und Sonntag geht es jeweils ab 11.45 Uhr mit den Live-Übertragungen weiter.

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