Triathlon-Regionalliga : Itzehoer Teams mit gemischter Bilanz

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23. Juni 2018, 05:09 Uhr

Gespaltener Erfolg zum Auftakt der Triathlon-Regionalliga in Hamburg-Vierlanden: Bei der Olympischen Distanz von 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen konnte das Frauenteam des SC Itzehoe glänzen. Doch bei den männlichen Vereinskollegen schwamm, fuhr und lief es zeitgleich nicht ganz so gut.

Zwar lieferte Pascal Jeworek beim Schwimmen eine sehr gute Leistung ab, dafür handelte sich Marcel Krüger – der schwächste Schwimmer des Teams – einen Rückstand von zehn Minuten ein. Diesen konnte er auch beim Radfahren nicht mehr wettmachen, sodass er sein Regionalligadebüt nur auf Platz 96 beendete. „Auch bei unseren anderen Athleten Tim Kopacz, Marvin Salto und Thilo Köhne herrschte zumindest im Wasser auf jeden Fall noch Verbesserungspotenzial“, sagt ihr Trainer André Beltz.

Das Radfahren sei für die SCI-Männer ansonsten sehr gut gelaufen, wäre da nicht die starke Konkurrenz gewesen. Zudem sei Pascal Jeworek als schnellster Radfahrer des Teams disqualifiziert worden, da er aus dritter Reihe überholt haben soll. „Das war sehr ärgerlich für ihn. Besonders weil die Radstrecke durch den engen Zeitplan voll mit Startern aus anderen Wettkämpfen war: da hätten die Kampfrichter vielleicht etwas nachsichtiger sein können“, findet Beltz. Trotzdem habe er den Wettkampf beendet und wäre ohne die Disqualifikation sogar Fünfter geworden.

Immerhin konnte sein Teamkollege Thilo Köhne durch einen guten Lauf als 42. ins Ziel kommen und auch Marvin Salto gelang mit dem 53. Platz ein zufriedenstellender Start in die Regionalliga. Nicht so schnell lief Tim Kopacz als 62. über die Ziellinie. Das Team ergatterte am Ende nur den 19. Platz, was definitiv unter den eigenen Erwartungen gelegen habe. Ihr Trainer André Beltz ist jedoch zuversichtlich: „Wenn jeder an seinen Schwachpunkten arbeitet, dann wird der nächste Wettkampf besser laufen.“

Bei den Athletinnen des SCI schien es diesmal kaum Schwächen zu geben: Chantal Boubakeur kam mit einem großen Vorsprung aus dem Wasser, auf den sie während der Radstrecke zurückgreifen musste, um anschließend aber eine starke Laufleistung zu liefern. Als Erste durfte sie die Ziellinie überqueren und wurde damit Siegerin des Wettkampfes.

Eine gute Schwimmleistung zeigten auch die anderen SCI-Frauen Alicia Stölting, Helga Böhm und Susanne Schönebeck. „Obwohl Helga und Susanne im hinteren Mittelfeld aus dem Wasser kamen, war es für ihre Verhältnisse wirklich gut“, sagt Beltz. Beim Radfahren sei Susanne Schönebeck leider im Windschatten einer Konkurrentin gefahren und habe daraufhin eine Zeitstrafe kassiert, doch ansonsten seien sie und Helga Böhm zufrieden mit ihrer Radleistung gewesen. „Alicia und Chantal ließen auf der Radstrecke einige Plätze liegen, was durch die starke Konkurrenz in der Regionalliga aber alles im Rahmen ist.“

Die Platzierungen fielen gut aus: Stölting erreichte den 19. Platz, Böhm Rang 39. und Schönebeck kam direkt nach ihr als 40. ins Ziel. Zusammen belegte das Frauenteam sogar den sechsten Platz und machte damit auch ihren Trainer stolz: „Das war eine gute Teamleistung.“

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