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Segeln : Itzehoer Segler halten Kurs

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

SVI baut Vorsprung an der Spitze der 2. Bundesliga mit dem Erfolg vor Travemünde weiter aus. Der direkte Wiederaufstieg in die 1. Segel-Bundesliga ist zum Greifen nah.

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erstellt am 25.Jul.2017 | 05:03 Uhr

Das war doch mal ein richtiger Paukenschlag für das Zweitliga-Team der Seglervereinigung Itzehoe: Den vierten Spieltag in Travemünde beendete die Itzehoer Crew erstmals in dieser Saison mit dem ersten Rang in der Endwertung. Damit bauen die Störstädter ihren Vorsprung an der Spitze des Gesamtklassements weiter aus. Sie führen nun mit zehn Punkten relativ klar die Tabelle der 2. Segel-Bundesliga an vor dem Flensburger Segelclub (16), dem Akademischen Segelverein Warnemünde (18) und dem Schleisegelklub (20).

Die Itzehoer traten in Travemünde mit Julian Ramm als Steuermann an, und zur Crew gehörten außerdem Moritz Burmester, Oliver Lewin und Ole Harder. „Der Auftakt am ersten Tag war schon ein bisschen durchwachsen“, berichtet Julian Ramm. „Es gab sehr viel Regen und es zogen einige Fronten durch.“ Die meisten Platzierungen (3, 2, 3, 5) waren zunächst noch nicht so ganz nach dem Geschmack der Itzehoer. Danach zog sich die Crew aber im weiteren Verlauf der Rennen immer besser ins Geschehen und kam seinem Ziel immer näher, konservativ konstant zu segeln. Ramm: „Am zweiten Tag lief es dann richtig gut, wir haben sogar einige erste Plätze herausgefahren.“ In der Tat: Am mittleren der drei Regatta-Tage baute der SVI mit den Rängen 2, 1, 3, 1, 1, 2 ein starkes Polster auf, von dem das Team dann am Schlusstag zehren konnte. Zwar gelang am Sonntag kein Sieg mehr (3, 2, 2, 3, 5) aber: „Insgesamt sind wir an allen drei Tagen sehr konstant gesegelt“, sagt Julian Ramm. Eine kleine Schrecksekunde gab es dann noch im letzten von 15 Flights für die Itzehoer: Der Verfolger Schlei-Segelclub hatte einen ersten Rang vorgelegt und so mussten die Itzehoer in ihrem letzten Rennen mindestens Fünfter werden, um den Gesamtsieg zu sichern. „Wir haben es dann noch einmal unnötig spannend gemacht, als wir in Führung liegend einen Strafkringel kassierten“, berichtet Julian Ramm. „Trotz aller Anspannung haben wir dann aber doch die Ruhe bewahrt und sind auf den wichtigen fünften Platz vorgefahren.“

Die Vorzeichen auf den sofortigen Wiederaufstieg in Liga Eins stehen nun vor dem letzten Spieltag in Glücksburg/Ostsee (18. bis 20. August) ausgesprochen gut. In die Elite-Liga rücken die vier besten Teams der 2. Bundesliga auf. Um dazu zu gehören, müssten die Steinburger aufgrund des Punktevorsprungs lediglich besser als Platz 14 segeln. „Aber darauf werden wir uns nicht ausruhen“, sagt Skipper-Routinier Christian Soyka. „Wir sind dort Favorit und wir wollen dieser Rolle auch gerecht werden.“ Wer dort als Steuermann fungiert, werden die beiden Aspiranten Christian Soyka und Julian Ramm in Kürze festlegen.

>Weitere Informationen im Internet unter

https://bundesliga2-2017.sapsailing.com

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