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Itzehoe hält Partie lange offen

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Fußball-Verbandsliga Süd-West: Spitzenreiter Neumünster entscheidet Gipfeltreffen erst in der Nachspielzeit

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2013 | 03:59 Uhr

neumünster | Unter Wert geschlagen: Zu hoch mit 1:4 (0:2) unterlag im Gipfeltreffen der Fußball-Verbandsliga Süd-West der FC Itzehoe beim Spitzenreiter PSV Union Neumünster nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten.

Nach etwa einer Viertelstunde drückten zunächst die Gastgeber auf das Tempo und erspielten sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Doch Mercan und Sorano (jeweils 16.) scheiterten noch ebenso wie wenig später Bredahl (17.), dessen Kopfball an die Latte klatschte. Dann aber traf Neumünsters Torjäger Mercan doch zum 1:0 (28.), als er einen weiten Freistoß, den FCI-Keeper Ilkhan Oezdemir unterlief, per Kopf in die Maschen drückte. In der Folge machte der junge Itzehoer Torhüter diesen Lapsus allerdings wieder mehr als wett, als er mehrfach bravourös parierte. Auf der anderen Seite hatte Adem Aydogan (32.) den Itzehoer Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber am PSV-Torsteher Schütt. Praktisch im Gegenzug gelang dann erneut Mercan das 2:0, als er mustergültig freigespielt wurde. Kurz vor der Pause verhinderte Oezdemir entschlossen den 30. Saisontreffer von Mercan.

Nach Wiederbeginn gelang es dem FCI, die Partie offener zu gestalten. Es dauerte allerdings bis zur 65. Minute, ehe der eingewechselte Sebastian Barth mit einem Distanzschuss wieder für eine erfolgversprechende Torannäherung sorgte. Wenig später rettete dann wieder Oezdemir gegen den eingewechselten Khemiri (71.). Je länger die Partie dauerte, desto nickliger wurde sie auch - daran änderte auch Schiri Günther mit einem guten Dutzend gelber Karten nichts. Hoffnung schöpften die Itzehoer noch einmal, als Sebastian Barth mit einem sehenswerten Flugkopfball eine Flanke von Adam Raniewicz zum Anschlusstreffer (74.) einnetzte. Itzehoe drängte nun, kam aber nicht mehr zum Abschluss. Auch von einer Unterzahl ließen sich die Gäste zunächst nicht beeindrucken. Nikolai Justus hatte nach einem taktischen Foul (75.) Gelb-Rot gesehen. Kurios: Die erste gelbe Karte hatte es gegeben, weil er einen Freistoß zu früh ausgeführt hatte. In der Nachspielzeit nutzten dann Scheinpflug (90.+2) und Khemiri (90.+3) die Tatsache, dass die Itzehoer "Alles oder Nichts" spielten, zum insgesamt zu hohen 4:1-Erfolg des Spitzenreiters.

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