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Handball : Im Tempospiel untergegangen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberligist MTV Herzhorn unterliegt beim Spitzenreiter Hamburger SV nach starker erster Hälfte noch mit 29:39.

von
erstellt am 25.Jan.2016 | 05:24 Uhr

Die Handballer des MTV Herzhorn mussten beim Oberliga-Tabellenführer HSV Hamburg II antreten. Nach einer starken ersten Halbzeit unterlagen die Blau-Gelben am Ende klar und deutlich mit 29:39 (15:14) Toren, da nach der Pause im Angriff nicht mehr viel zusammen passte.

Die Herzhorner begannen die Partie äußerst kornzentriert und spielten besonders im Angriff äußerst effizient. Birger Dittmer brachte sein Team mit 3:2 in Führung und von da behaupteten die Schützlinge von Manfred Kuhnke beständig eine knappe Führung.

Lediglich Mitte der Halbzeit gelang den Hamburgern einmal die Führung, die jedoch umgehend von Sebastian Lipp egalisiert wurde (5:5). Tore von Birger Dittmer und Malte Meisik sorgten dann jeweils für einen Zwei-Tore-Vorsprung und auch zur Pause hatten die Gäste, wenn auch knapp, noch mit 15:14 die Nase vorne.

Es sollte jedoch nicht so bleiben. Nach dem Seitenwechsel agierten die Herzhorner im Angriff nicht mehr so konzentriert und dies wurde sofort von den Hausherren bestraft. Die Hamburger stellten nachdrücklich ihre Qualitäten unter Beweis und bestraften jeden Fehler „gnadenlos“.

Immer wieder unterbanden sie auch die Herzhorner Kreisanspiele und mit viel Tempo ging es nach vorne. „Sie liefen fast einen Gegenstoß nach dem anderen“, so Betreuer Holger Fehlau. Dennoch blieben die Blau-Gelben zumindest noch bis zum 21:24 in der 44. Minute dran, ehe die noch verbleibende Spielzeit ganz im Zeichen der Gastgeber stand. Bis zur 53. Minute setzten sie sich uneinholbar auf 34:24 ab und die Herzhorner waren frühzeitig geschlagen.

Dennoch bewiesen diese eine gute kämpferische Einstellung und Birger Dittmer verkürzte in dieser Phase noch einmal auf 29:34. Als dann jedoch noch zwei Gegenstöße vergeben wurden, wuchs der Rückstand wieder deutlich an, die Luft war raus und am Ende gab es eine Niederlage mit 29:39 Toren.

„Sicherlich kann man in Hamburg verlieren. Mit vier bis fünf Toren wäre ok gewesen, aber man muss nicht mit zehn Treffern Differenz untergehen“, war Holger Fehlau in seinem Fazit etwas enttäuscht.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst – Jannes Timm 13 (4), Iven Pfeiffers, Theo Boltzen 5, Nico Bielefeld, Ludger Lüders, Torben Voss, Lasse Janke, Sebastian Lipp 4, Johann Holst, Malte Meisik 2, Birger Dittmer 5.

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