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Handball : Im Aufstiegskampf kühlen Kopf bewahren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

MTV Herzhorn kann mit einem Sieg gegen den Lauenburger SV doch das Ticket für die Oberliga lösen.

von
erstellt am 15.Apr.2016 | 05:07 Uhr

Jetzt geht es für die SH-Liga-Handballerinnen des MTV Herzhorn noch um den Aufstieg: Nachdem sie durch das 26:29 gegen Schwartau im direkten Duell den Titel wohl schon verspielt haben, können sie in der letzten Saisonpartie immer noch den Einzug in die Oberliga schaffen. Dank der Konstellation in den oberen Klassen ist keine Aufstiegs-Relegation der Zweiten nötig. Voraussetzung dafür ist allerdings morgen Abend (Anpfiff 18 Uhr) in eigener Halle ein MTV-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Lauenburger SV.

Die Steinburgerinnen wissen genau, was auf sie zukommt. In der Rückrunde ließ Lauenburg bisher erst drei Zähler liegen und besiegte dabei auch den designierten Meister Schwartau. Vor allem die LSV-Haupttorschützin Suelin Demir will man unbedingt in den Griff bekommen. „Das ist schon eine außergewöhnliche Spielerin“, weiß MTV-Coach Michael Janke. „Sie trifft nicht nur über den Gegenstoß oder von außen, sondern ist auch auf den Halbpositionen sehr torgefährlich.“ Aber auch das Kreisläuferspiel und die Rückraumschützen sind zu beachten – die Herzhornerinnen werden in der Abwehr sehr stark gefordert sein.

Das Negativ-Erlebnis gegen Schwartau gilt es abzuhaken, nun wollen die Janke-Schützlinge konstruktiv mit dem Druck umgehen. Im eigenen Angriff sollen die schwächeren Phasen so kurz wie möglich gehalten werden. „Wichtig ist, dass wir diesmal in entscheidenden Situationen kühlen Kopf bewahren und unsere Abläufe zu Ende spielen“, sagt der Herzhorner Coach. „Bloß nicht hektisch ins Eins-gegen-Eins gehen und zu früh abschließen.“ Abgesehen von der langzeitverletzten Elina Hesse kann der MTV-Trainer personell aus dem Vollen schöpfen und hat beim Saisonfinale die Qual der Wahl.

Die Blau-Gelben hoffen auf ähnlich zahlreiche und lautstarke Unterstützung wie in den Heimpartien zuvor. Meist um die 200 Zuschauer waren es zuletzt in der Glückstädter Sporthalle Nord. Nicht als zusätzliche Motivationshilfe für potentielle Besucher, sondern aus Anlass des letzten Saisonspiels wird sogar Freibier ausgeschenkt.

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