zur Navigation springen

Interview : „Ich denke, dass wir keine Angst haben müssen“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Horsts Mittelfeldspieler Kevin Dittmann beschreibt das Hochgefühl beim VfR und blickt auf den Schlager in der Fußball-Verbandsliga Süd-West gegen den TSV Lägerdorf.

shz.de von
erstellt am 11.Okt.2014 | 05:10 Uhr

Der VfR Horst hat sich an der Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga Süd-West inzwischen fest etabliert. Diese Aussage lässt sich nach absolvierten zehn Spieltagen, einem Drittel der Saison, treffen. Mit acht Siegen und zwei Unentschieden halten die Schützlinge von Trainer Lars Lühmann die Konkurrenz aktuell mit sieben Punkten Vorsprung vor dem SV Todesfelde II ziemlich deutlich auf Distanz. Heute um 16 Uhr treffen die Horster nun im Nachbarschaftsduell auf den ebenfalls ambitionierten TSV Lägerdorf. Das Kuhr-Team drehte nach einem durchwachsenen Saisonstart zuletzt richtig auf und dokumentierte mit einem 4:0 gegen Nortorf, dem 6:1 bei Olympia Neumünster sowie zuletzt dem 10:0 gegen den SV Wahlstedt seine Ansprüche deutlich. An der Heisterender Chaussee ist ein „heißer Tanz“ programmiert. Im Interview spricht der Horster Mittelfeldspieler Kevin Dittmann (25) über das Hochgefühl derzeit beim VfR und blickt auf den Steinburger Verbandsliga-Schlager.

Hallo Herr Dittmann, wie erleben Sie zurzeit die tolle Saison des VfR noch ungeschlagen an der Tabellenspitze der Verbandsliga?

Im Moment voller Euphorie, aber teilweise auch mit gemischten Gefühlen, weil das zumeist immer knappe Siege waren. Es ist ja nicht so, dass wir die Spiele immer deutlich gewonnen haben, sondern eher mit knappen Spielausgängen aus den Begegnungen herausgegangen sind.

Hatten Sie damit gerechnet, dass Sie mit Ihrer Mannschaft die Liga dominieren?
Eigentlich nicht. Für mich waren die Favoriten FC Reher/Puls und TSV Lägerdorf. Ich hatte schon damit gerechnet, dass wir oben mitspielen, aber dass wir jetzt nach zehn Spieltagen noch ungeschlagen sind und oben stehen, damit hätte ich so nicht gerechnet.

Wen würden Sie als unbedingt beachtenswerte Konkurrenten ansehen?

Ich denke, der TSV Wankendorf wird oben mitspielen. Und auch der TSV Lägerdorf und der FC Reher/Puls. Das sind, wie ich finde, die vermeintlich stärksten Mannschaften in der Verbandsliga. Zwar haben Reher/Puls und Lägerdorf schon Punkte liegen lassen, aber ich bin sicher, die werden am Ende auch mit oben stehen.

Am heutigen Sonnabend kommt der TSV Lägerdorf zum VfR. Beeindruckt Sie das 10:0 der Lägerdorfer gegen Wahlstedt?

Nein, nicht wirklich. Lägerdorf hat zwar vorne seine Stärken, aber ich denke, dass wir da keine Angst haben brauchen. Auf heimischem Platz mit unseren Fans im Rücken sollten wir gegen den TSV drei Punkte holen.

Dieses Nachbarschaftsduell verspricht viel Spannung und der Ausgang ist offen. Sind Sie angespannter vor diesem Spiel als sonst, oder sehen Sie das ganz locker?

Ich bin da ganz entspannt wie vor jedem anderen Spiel auch. Für mich ist das kein besonderes Spiel. Klar, gegen Lägerdorf spielt der Derby-Charakter eine Rolle, man freut sich darauf, aber es ist jetzt nicht so, dass wir uns besonders unter Druck setzen.
Bastian Peters und Björn Strüven haben zusammen in den letzten drei Spielen elf Tore erzielt und richtig zugeschlagen. Der VfR muss defensiv höllisch auf sie aufpassen, um nicht überrascht zu werden – oder?

Natürlich. Björn Strüven ist mit seiner Größe sehr kopfballstark und Basti Peters ist immer schnell auf den Beinen, aber da müssen wir eben entsprechend gegenhalten. Ich glaube schon, die kriegen wir in den Griff.

Wie geht es aus an der Heisterender Chaussee?

Ich rechne schon mit einem spannenden Spiel, einer ausgeglichenen, kampfbetonten Partie und am Ende mit einem 2:1-Sieg des VfR.





Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen