WM-Challenge in Werlte : Huckenbeck und Kröger zur Langbahn-WM

Für Langbahn-WM qualifiziert: Kai Huckenbeck (Mitte) und Matthias Kröger (rechts).
Für Langbahn-WM qualifiziert: Kai Huckenbeck (Mitte) und Matthias Kröger (rechts).

Gleich zwei Brokstedter Piloten für die Weltmeisterschaft qualifiziert

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29. Juli 2015, 05:00 Uhr

Jubel beim MSC Brokstedt. Mit den beiden Vereiensfahrern Kai Huckenbeck und Matthias Kröger haben sich gleich zwei Akteure des Speedway-Bundesligisten aus Schleswig-Holstein für die Langbahn-Weltmeisterschaft 2016 qualifiziert. Im niedersächsischen Werlte trafen sich 17 Stahlschuhartisten aus vier Ländern um die drei freien Plätze, die zur Teilnahme der Grand-Prix-Serie im kommenden Jahr berechtigen, untereinander im „WM-Challenge“ auszufahren.

Bei besten äußeren Bedingungen – das Rennen wurde aufgrund der Unwetterwarnungen um einen Tag verlegt – sahen die Zuschauer auf dem Hümmlingring in Werlte von Beginn an Motorsport der Extraklasse. Herausragender Akteur sollte letztlich Kai Huckenbeck werden. Der amtierende deutsche Speedway-Einzelmeister, seit zwei Jahren eine feste Größe beim MSC aus Brokstedt, kam mit einer so genannten „Wildcard“ ohne vorherige Qualifikation zum Einsatz und sorgte mit seinem Fahrstil von Beginn an für Furore. Nach 15 packenden Läufen in der Vorrunde und zwei Halbfinals hatten mit Huckenbeck, Jörg Tebbe (Dohren), dem Franzosen Mathieu Tressarieu und Huckenbecks Brokstedter Teamkollegen Matthias Kröger (Bokel im Kreis Pinneberg), gleich vier Fahrer 20 Punkte auf ihrem Konto. Fünfter Akteur im alles entscheidenden Endlauf war Stephan Katt (18 Zähler), ebenfalls ein Club-Fahrer aus Brokstedt. Im Finale sollte sich das Bild nicht ändern. Wieder war es Huckenbeck, der das Geschehen bestimmte und sich mit einem weiteren Start-Ziel-Sieg den ersten Rang in der Endabrechung vor Jörg Tebbe und Matthias Kröger sicherte.

Den vierten Platz belegte letztlich Stephan Katt, der das Ergebnis nach dem Rennen gelassen nahm. „Ich werde natürlich alles daran setzen mich in diesem Jahr in der aktuellen Weltmeisterschaft durch einen Platz unter den ersten acht Fahrern direkt für die kommende Saison zu qualifizieren.“ Sollte sich Jörg Tebbe ebenfalls im laufenden Wettbewerb die Berechtigung für 2016 verdienen, wäre der Neuwittenbeker Katt als erster Nachrücker automatisch für die anstehende Weltmeisterschaft startberechtigt.



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