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Fußball : Horster 4:0-Führung schmilzt auf 4:3

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Verbandsliga-Spitzenreiter VfR Horst gibt in der zweiten Halbzeit gegen den FC Reher/Puls fast komfortablen Vorsprung aus der Hand.

„Wir sind diesmal hervorragend in die Partie gekommen“, schilderte Lars Lühmann, Trainer des VfR Horst, eine spektakuläre Anfangsphase des Tabellenführers der Fußball-Verbandsliga Süd-West gegen den amtierenden Meister FC Reher/Puls am Sonnabend vor 220 Zuschauern. Nach 22 Minuten stand es bereits 4:0! Im zweiten Durchgang riss jedoch der Faden und Reher/Puls kam noch auf 3:4 heran. Am Ende war der FC bei ein, zwei „haarigen“ Situationen für die Horster vor dem eigenen Tor nahe dran, noch ein Unentschieden zu holen.

„Meine Mannschaft begann voller Spielfreude und zeigte in der ersten Halbzeit tollen Kombinationsfußball, wir hätten auch mit einem 6:0 in die Pause gehen können“, schwärmte Lühmann. Nach langem Einwurf von Rene Thies, den Dragan Suta auf Michel Gorny verlängerte, netzte Letzterer bereits in der zweiten Minute zum 1:0 ein. Kevin Dittmann (9.) erhöhte auf 2:0, nachdem Suta die Kugel perfekt „durchgesteckt“ hatte. In Minute 13 startete Jan Behrendt über links, leitete auf Gorny weiter, der scharf in die Mitte passte, wo Stephan Weckwert goldrichtig stand – 3:0. Jener Weckwert bereitete wenig später in der 22. Minute das 4:0 durch Dittmann vor – dem FC Reher/Puls drohte ein Debakel.

Dragan Suta vergab noch eine dicke Chance, Florian Sommer scheiterte an der Lattenunterkante – der VfR in meisterlicher Form.

So ging es im zweiten Durchgang allerdings nicht weiter. Thies Göttsche (53.) verkürzte mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 4:1. „Es war bei uns dann wie abgeschnitten, wir haben unseren Faden verloren und sind nach den weiteren Gegentoren stark unter Druck geraten", schilderte Lühmann. Mit einem von Niendorf an Göttsche verwirkten Elfmeter verkürzte Christian Sievers (73.) auf 4:2 und Andreas Tank (83.) markierte den dritten Gegentreffer für Reher/Puls, die danach alles nach vorne warfen und für wahnsinnige Spannung sorgten. Auf der Gegenseite setzte Jan Behrendt noch einen Ball auf die Latte. 5:3 oder 4:4, alles war in dieser Phase möglich. Lühmann: „Am Ende sind wir natürlich heilfroh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben.“

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