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Handball : Hohe Hürden für Steinburger Teams

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die hiesigen Mannschaften aus Oberliga und SH-Liga haben in eigener Halle jeweils harte Nüsse zu knacken.

von
erstellt am 21.Feb.2015 | 04:38 Uhr

Jeweils als Außenseiter gehen die beiden Steinburger Teams in den Handball-SH-Ligen in ihre Sonnabend-Heimspiele. Während die Männer der HSG Kremperheide/Münsterdorf gegen die HSG Tarp/Wanderup bestehen wollen, haben es die Frauen des MTV Herzhorn mit dem unangefochtenen Spitzenreiter Bredstedter TSV zu tun. Eine Etage höher rechnen sich dagegen die Herzhorner Oberliga-Handballer gegen den Preetzer durchaus Siegchancen aus.

Oberliga Männer
MTV Herzhorn (10./14:20) – Preetzer TSV (4./19:15). Die Herzhorner Bilanz aus den letzten acht Begegnungen kann sich wahrlich sehen lassen: Der MTV holte in dieser Zeit 13:3 Punkte. Trainer Jens Timm: „Das ist schon recht beachtlich, bedenkt man, dass unser kleiner Kader durch zusätzliche Verletzungen ständig improvisieren muss.“ Dennoch ist die Mannschaft ist derzeit sehr stabil. Auch wenn Jannes Timm und Stefan Hinrichs momentan die Haupttorschützen sind, überzeugt das Team vor allem im Kollektiv. Jetzt müssten noch die anderen Spieler an ihrer Torgefahr arbeiten, meint Timm, dann sei man auf dem richtigen Weg und könne in dieser Liga bestehen. Ein Sieg gegen Preetz wäre zu diesem Zeitpunkt schon der halbe Klassenerhalt, zumal der MTV am folgenden Wochenende zum Titelfavoriten und Tabellenführer Hamburger SV II reisen muss. „Also werden wir noch einmal versuchen, unsere Kräfte zu bündeln, um auch gegen die starken Preetzer zu punkten“, verspricht Jens Timm für die heutige Partie (Anpfiff: 16.30 Uhr in der Glückstädter Sporthalle Nord) vollen Einsatz.

SH-Liga Frauen
MTV Herzhorn (6./19:17) – Bredstedter TSV (1./33:3). Auch wenn der Gegner angesichts des mit sieben Zählern riesigen Vorsprungs an der Tabellenspitze übermächtig erscheint: MTV-Trainer Michael Janke erwartet heute (Anpfiff: 18.30 Uhr in der Glückstädter Sporthalle Nord) von seinem Team in erster Linie in der Deckung gegenüber dem 28:36 in Tarp eine klare Steigerung. „Wir müssen vom Reagieren wieder zum Agieren kommen, agiler werden und ihnen die Pass- und Laufwege vorgeben“, sagt der Coach. Durchaus zuversichtlich geht Janke in dieses vermeintlich ungleiche Duell, denn mit Ausnahme von Wiebke Vogel, die weiter an ihrer Wadenverletzung laboriert, haben alle Spielerinnen im Training gut gearbeitet.

Die Gäste aus Nordfriesland stellen eine Mannschaft ohne Schwächen. Aus einem sehr ausgeglichen agierenden Team ragen allerdings noch die Rückraumrechte Meike Schmidt und Torhüterin Eileen Jappsen heraus. Anforderungen, auf die sich der MTV in Abwehr- und Angriffsverhalten zusätzlich noch einstellen muss. Janke: „Wir haben nichts zu verlieren. Im Hinspiel lagen wir nach 20 Minuten noch zwei Tore vor und sind dann leider eingebrochen. Ich hoffe, dass wir Bredstedt diesmal ein bisschen länger ärgern können.“

SH-Liga Männer
HSG Kremperheide/Münsterdorf (9./14:24) – HSG Tarp/Wanderup (3./27:9). Nicht minder schwer erscheint die Aufgabe für das Team von Gastgeber-Trainer Werner Zink. Die Gäste aus dem Kreis Schleswig-Flensburg sind noch voll im Geschäft, was den Aufstieg in die Oberliga angeht. Auf einen in der Saisonendphase nachlassenden Gegner wird der Aufsteiger aus Kremperheide und Münsterdorf also sicher nicht hoffen dürfen. Dabei brauchen die Steinburger doch zum Klassenverbleib durchaus noch einige Punkte. „Hoffnung habe ich ja immer“, sagt Zink. „Aber diesmal gibt es schon eine ziemlich harte Nuss zu knacken.“ Die Gäste bevorzugen einen sehr schnellen Handball und haben vor allem in ihrem Halblinken Lutz Cordes sowie in Kreisläufer Timon Schmidt ihre stärksten Angriffswaffen. Personell hat sich bei Kremperheide/Münsterdorf wenig getan: Die Langzeitverletzten kehren so schnell nicht zurück, so dass man wohl mit dem gleichen Aufgebot antritt wie gegen Kronshagen. Sebastian Lipp litt unter der Woche zwar an einem Infekt, will heute (Anpfiff: 17.30 Uhr in Münsterdorf) aber unbedingt auflaufen. Ferdinand König spielt mit der Jugend A im Derby beim MTV Herzhorn und ist deshalb nicht dabei.  

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