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Handball SH-Ligen : Herzhorner Teams jeweils in fremder Halle

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Männer des MTV fühlen dem selbsternannten Titelfavoriten Tills Löwen auf den Zahn. Die Herzhorner Frauen wollen in Henstedt-Ulzburg Revanche nehmen.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 05:00 Uhr

SH-Liga Männer
Einen ersten echten Härtest erwarten die nach zwei Spielen bisher noch makellosen Handballer des MTV Herzhorn (Anpfiff: Sbd. 19.45 Uhr) beim selbst ernannten Meisterschaftskandidaten Tills Löwen in der Ratzeburger Riemann-Halle. „Endlich können wir auch personell aus dem Vollen schöpfen“, freut sich MTV-Coach Jens Timm. „Mit Stefan Hinrichs und Lutz Wamser, die in den ersten beiden Spielen fehlten, stoßen zwei wichtige Akteure wieder zum Team.“ Nach dem deutlichen 31:22 zuletzt gegen Bordesholm/Brügge kommen die Herzhorner allmählich in Fahrt und wollen nun versuchen, auch gegen die Löwen nachzulegen. Die Gastgeber sind nach der Niederlage im ersten Spiel gegen Mildstedt schon ein wenig in Zugzwang. Mit den Nordfriesen haben es die Herzhorner dann im nächsten Spiel in eigener Halle zu tun. Timm: „Wenn die Löwen nun auch noch gegen uns verlieren, rückt die Meisterschaft schon früh in weite Ferne. Wir sollten also hochkonzentriert zur Sache gehen. Am Ende wird man sehen, wie laut die Löwen brüllen können.“

 

SH-Liga Frauen
Mit 2:2 Punkten im Gepäck treten die Handballerinnen des MTV Herzhorn am Sonntag (Anpfiff 16 Uhr) ihre Reise zum SV Henstedt-Ulzburg II an. Dort sollen zwei weitere hinzukommen. Die Gastgeberinnen haben bisher noch keinen Zähler auf dem Punktekonto, warfen die Herzhornerinnen aber schon aus der zweiten Runde des Landespokals. Es gibt also Grund für eine Revanche im Herzhorner Lager, doch dafür muss man treffsicherer agieren als beim 26:31 (nach 20:14-Führung) vor einigen Wochen. Schließlich hatte man dort unter anderem fünf Siebenmeter in Folge ausgelassen – allerdings gegen zwei sehr starke Torfrauen. Eine von ihnen (Merline Wünsche) hatte in der vergangenen Saison noch beim MTV in der A-Jugend gespielt. „Auf jeden Fall muss die Chancenverwertung besser werden“, unterstreicht auch Coach Michael Janke. „Aber die Zahl der technischen Fehler gilt es ebenfalls zu verringern, denn das nutzt HU mit der ersten oder zweiten Welle gnadenlos aus.“ Auch die beiden Außen sind sehr treffsicher, ansonsten ist der Gastgeber eher ausgeglichen besetzt. Bei den Herzhornerinnen fällt Yana Hesse wegen einer Gehirnerschütterung aus der letzten Partie aus. Sie muss zwei Wochen pausieren.

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