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Handball : Herzhorner Frauen wollen Kampf annehmen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

SH-Liga-Team des MTV peilt beim SV Henstedt-Ulzburg II den nächsten Erfolg an.

von
erstellt am 26.Nov.2015 | 17:16 Uhr

Die letzte Pokalrunde brachte die Wende: Nachdem die Handballerinnen des MTV Herzhorn gegen zwei Oberligisten unbeschwert aufspielten und sich etwas überraschend für das HVSH-Viertelfinale qualifizierte, tritt das Team von Trainer Michael Janke nun auch auswärts selbstbewusster auf. Diesen Eindruck will das Team nun im Alltag der SH-Liga am Sonntag (Anpfiff: 13 Uhr) auch in der Partie beim SV Henstedt-Ulzburg II bestätigen.

Die Tabellenkonstellation sieht die Favoritenrolle klar und eindeutig bei den Steinburgerinnen. Während die jüngste Erfolgsserie sie bei nun 11:5 Zählern auf Rang drei spülte, stehen ihre Gastgeberinnen (2:14) mit dem Rücken zur Wand. „Es gibt keinen Grund für uns, Angst zu haben. Aber mit Respekt fahren wir natürlich schon dorthin“, sagt Janke. Er hatte sich die HU-Reserve vor knapp zwei Wochen im Heimspiel gegen den VfL Bad Schwartau (20:27) angesehen. Er warnt sein Team vor allem vor dem schuss-starken Rückraum, den man schon bei acht, neun Metern aufnehmen will. Die Herzhorner hoffen so aber auch auf Ballgewinne, die sie dann zu eigenen Tempogegenstößen nutzen wollen.

Im eigenen Angriff hat man es auf Gegnerseite mit einer kompakten und körperlich sehr robusten 6:0-Abwehr zu tun. Schwächen lässt der HU-Verbund allerdings beim Verschieben erkennen. Hier gilt es die Defensivreihe durch Kreuzen in Bewegung zu bringen und Lücken zu reißen. Zudem haben sich die Herzhornerinnen vorgenommen, sich körperlich nicht einschüchtern zu lassen, sondern voll dagegen zu halten. Janke: „Wir wollen den Kampf annehmen und wieder selbstbewusst auftreten.“

Personell hat der Herzhorner Coach wie schon am vergangenen Wochenende fast alle Spielerinnen an Bord. Lediglich hinter dem Einsatz von Simona Martin, die unter der Woche an einem Infekt laborierte, steht noch ein kleines Fragezeichen.

Nie ganz sicher ist, wer letztlich im Aufgebot der Henstedt-Ulzburger Reserve auf der Platte steht. Auch diesmal wäre der Einsatz von Drittliga-Spielerinnen aus der ersten Mannschaft möglich. Das HU-Ligateam trägt bereits tags zuvor ihre Partie gegen den TV Oyten aus.

Die Herzhornerinnen haben es übrigens auch im Pokal mit einem Drittligisten zu tun. Im HVSH-Viertelfinale am 19. Dezember (ab 16 Uhr in der Sporthalle Krempe) empfangen sie die HSG Owschlag/Kropp/Tetenhusen I.

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