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Handball : Herzhorner Frauen und HSG-Männer reisen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Steinburger Teams in den SH-Ligen haben Auswärtsaufgaben in Kronshagen und Tarp zu bewältigen.

SH-Liga Männer
TSV Kronshagen (6./20:14) – HSG Kremperheide/Münsterdorf (9./12:22). Im Fernduell mit den derzeit noch etwas besser dastehenden Tills Löwen (8./12:20 Punkte) hat das HSG-Team um Trainer Werner Zink mit dem TSV Kronshagen eine ziemlich harte Nuss zu knacken. Allerdings kassierten die Randkieler am vergangenen Sonnabend gegen genau jene Löwen eine 34:36-Schlappe – insgesamt eine von vier Niederlagen in eigener Halle. Eigentlich haben die Steinburger auch noch eine Rechnung offen, denn beim 25:26 im Hinspiel gaben sie eine knappe Führung in der Schlussphase doch noch aus der Hand, weil sie mit der Umstellung des Gegners auf eine 5:1-Deckung nicht zurecht kamen. Felix Schawaller hatte zudem den Steinburgern reichlich „eingeschenkt“. „Kronshagen präsentierte sich dabei zwar als ein ausgeglichenes Team, aber nicht als Übermannschaft“, ist Zink nicht ohne Hoffnung. „Wenn wir möglichst lange mitspielen können, sehe ich für uns schon echte Chancen.“ Die derzeit stärkste HSG-Waffe im Torabschluss ist noch die erste Welle über Malte Meisiek. Um dies wirksam werden zu lassen, bedarf es einer guten Abwehr- und Torhüterleistung. Aber im Rückraum findet allmählich auch Sebastian Lipp wieder zu alter Stärke. Endgültig die Saison abhaken muss wohl Max Ramm wegen seiner Kniebeschwerden. Dafür könnte auf jeden Fall Pierre Kuckluck, der seine gesundheitlichen Probleme überwunden hat, von der Bank kommen. Der Rückraumspieler ist seit einer Woche wieder im Mannschaftstraining (Sbd., 19.30 Uhr).

SH-Liga Frauen
HSG Tarp-Wanderup (6./18:16) – MTV Herzhorn (5./19:15). Eigentlich lief es zuletzt nicht schlecht für die Herzhorner Frauen. Die jüngste Erfolgswelle mit 7:1 Punkten aus den letzten vier Spielen spülte das Team von Trainer Michael Janke auf Rang fünf. Um ganz sicher nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben, braucht der MTV aber wohl noch den einen oder anderen Punkt. Ganz optimal war die Vorbereitung auf diese Partie nicht, denn sowohl Anja Stoldt und Simona Martin (beide grippegeschwächt) als auch Mareike Hoffmann (beruflich verhindert) konnten unter der Woche nicht trainieren. Doch im Gegensatz Wiebke Vogel, die weiter wegen ihrer Knieverletzung ausfällt, ist das Trio dabei. Janke beurteilt die Aussichten verhalten: „Ich sehe Tarp momentan schon als Favoriten an. Aber wenn wir uns anfeuern und gegenseitig tragen, ist vielleicht doch etwas möglich.“ Die Gastgeber stellen eine junge und spielerisch starke Truppe, die auf Fehler des Gegners wartet. Vor allem über erste und zweite Welle traf Tarp/Wanderup beim 34:32 im Hinspiel gegen den MTV. Technische Fehler und Ballverluste im Angriff sind daher zu vermeiden. Zudem gilt es in der Abwehr, rechtzeitig den spielstarken gegnerischen Rückraum mit zulässiger Härte aufzunehmen (Sbd., 19 Uhr).

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erstellt am 13.Feb.2015 | 05:05 Uhr

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