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Handball : Herzhorn zwischen Titel- und Abstiegskampf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In ihren SH-Ligen setzen die Frauen und die Männer des MTV im letzten Heimspiel der Saison auf die Unterstützung ihrer Anhänger.

von
erstellt am 04.Apr.2014 | 05:10 Uhr

In ihre jeweils letzten Saison-Heimspiele gehen die SH-Liga-Mannschaften des MTV Herzhorn. Während die Männer gegen den ATSV Stockelsdorf ihre Tabellenführung auf dem Weg zum erhofften Meistertitel verteidigen wollen, brauchen die Frauen im Kampf um den Klassenverbleib noch jeden Punkt.

SH-Liga Männer
MTV Herzhorn (1./34:6) – ATSV Stockelsdorf (6./21:19). Nach den kampflosen Zählern vom Dienstag in Verbindung mit der ärgerlichen, weil sehr kurzfristigen Absage des Wellingdorfer TV grüßen die Schützlinge von MTV-Trainer Jens Timm wieder von der Tabellenspitze. Dort wollen die Herzhorner auch bleiben; Vorausetzung ist ein Sieg im letzten Saisonheimspiel gegen den ATSV Stockelsdorf. Man ist jedoch gewarnt. „Gegen dieses Team haben wir noch etwas gutzumachen“, erinnert sich Timm nur ungern an die 29:30-Schlappe im Hinspiel beim starken Aufsteiger. Das Aufgebot von Gäste-Trainer Heiko Grell weist durchaus Qualität auf und mehrere Akteure in den Reihen der Randlübecker besitzen Oberligaerfahrung. Gerade auf der Halbrechten haben sie mit Linkshänder Finn Schäfer einen „Shooter“ in ihren Reihen.

Gelingt den MTV-ern die Revanche, käme es dann am darauffolgenden Wochenende zum „Showdown“ beim Tabellendritten in Tarp. Timm: „Nach der zuletzt nicht gerade überzeugenden Leistung in Büsum werden wir zu Hause alles daran setzen, unserem Publikum ein ordentliches Handballspiel zu präsentieren.“ Unter der Woche wurde deshalb auch ordentlich „geackert“. Die Mannschaft ist bei guter Stimmung und will sich unbedingt den Meistertitel sichern. Wie stets beim letzten Herzhorner Saisonheimspiel wird es am Sonnabend für die Zuschauer Freibier geben.

Nicht auflaufen kann Lasse Pingel, weil er wegen einer Knieverletzung ausfällt. Ihm droht sogar eine Operation mit entsprechend langer Handball-Pause. Dazu gesellen sich die bekannten Langzeitverletzten Lucas Lorentzen, Lasse Dieckmann und Sven Hesse. Noch in Südfrankreich weilt Youngster Lukas Olde und Kim Kardel wird die letzten zwei Partien bei seinem neuen Verein VfL Bad Schwartau spielen. Anpfiff in der Glückstädter Sporthalle ist wie immer am Sonnabend um 16.30 Uhr. „Ich rechne bei unserem letzten Heimspiel der Saison mit einer vollbesetzten Halle“, setzt Timm auf eine stimmungsvolle Kulisse.

SH-Liga Frauen
MTV Herzhorn (9./14:26) – HSG Tarp/Wanderup II (12./7:33). In Zugzwang sind die Schützlinge von Herzhorns Coach Michael Janke in eigener Halle gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht Tarp/Wanderup. Nötig sind unbedingt zwei Punkte, weil der MTV als Viertletzter noch vom Abstieg bedroht ist. Es könnte nämlich neben den drei Regelabsteigern einen vierten Absteiger aus der SH-Liga geben, da die Oberliga zum jetzigen Zeitpunkt zwei Teams aus Schleswig-Holstein (Holstein Kiel/Kronshagen und HSG Tarp-Wanderup I) verlassen müssen. Alles entscheidet sich also morgen sowie am Wochenende darauf im direkten Duell mit der HSG Hohn /Elsdorf (8./17:23), die zunächst bei Spitzenreiter Todesfelde/Leezen antreten muss. Beim 25:33 im Hinspiel in Tarp hatten die Herzhornerinnen zwei Punkte verschenkt. „Wir dürfen es dem Gegner nicht so einfach wie im Hinspiel machen“, sagt MTV-Coach Michael Janke. „Wir konnten uns dort nicht auf deren Eins-gegen-Eins-Spiel einstellen. Auch das Zusammenspiel vom Rückraum an den Kreis müssen wir unterbinden.“

Das Herzhorner Lazarett hat sich etwas gelichtet. Die beste Schützin Maike Langenberg hat trotz Problemen an der Hand wieder trainiert und ist einsatzfähig. Auch die A-Jugendliche Carina Lipp sowie Neuzugang Wiebke Vogel sind wieder mit im Kader. Der Einsatz von Mareike Hoffmanns ist dagegen noch fraglich, aus der Zweiten unterstützt Karina Schmenk (Anpfiff 18.30 Uhr). Angesichts der Brisanz der Partie hofft Janke auf lautstarke Unterstützung.

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