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Handball : Herzhorn will Vorsprung ausbauen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die SH-Liga-Frauen des MTV erwarten in eigener Halle die HSG Kiel/Kronshagen zum Gipfeltreffen.

Vor einer Schlüsselpartie stehen am Wochenende die SH-Liga-Handballerinnen des MTV Herzhorn: Beim Gipfeltreffen gibt die HSG Holstein Kiel/Kronshagen am Sonnabend (Anpfiff: 16.30 Uhr) ihre Visitenkarte in der Glückstädter Sporthalle Nord ab.

Seit der jüngsten 21:25-Schlappe der Kielerinnen gegen den TSV Lauenburg (2./20:10) sind die Schützlinge von MTV-Trainer Michael Janke mit 22:8 Zählern alleiniger Spitzenreiter. Kiel/Kronshagen belegt wegen des schlechteren direkten Vergleichs mit Lauenburg sogar nur den dritten Rang. Doch genau das macht die Gäste besonders gefährlich: „Ich erwarte einen hochmotivierten Gegner, der die Niederlage unbedingt wieder wettmachen will“, warnt Janke vor Herzhorner Übermut. Er hatte sich die Partie in Kronshagen angeschaut, um sein Team so akribisch wie möglich auf den Gegner einstellen zu können.

Dabei sah er eine HSG-Mannschaft, die auf allen Aufbau-Positionen torgefährlich war. Allerdings hatte es Lauenburg geschafft, Kiel/Kronshagen weitgehend vom Nahbereich fern zu halten. Die Würfe aus größerer Distanz fanden dagegen nur selten ihr Ziel. Gegen die offensive 3:2:1-Abwehr der Kielerinnen will das Herzhorner Team im Positionsangriff nicht gleich in die Tiefe gehen, sondern den Gegner mit Kreuzbewegungen ausmanövrieren. „Das haben wir im Hinspiel beim 22:28 noch falsch gemacht“, erinnert sich Janke. „Kiel hat auf unserer Seite sehr geschickt Ballverluste und technische Fehler provoziert und uns dann all zu oft mit dem Gegenstoß überrannt.“

Die Papierform spricht für die Gastgeberinnen, denn sie holten zuletzt 9:1 Punkte in Folge. Dagegen verloren die Gäste aus der Landeshauptstadt ihre letzten beiden Partien, denn auch in Bad Schwartau hatte es ein 28:29 gegeben. Davon will sich Janke aber nicht blenden lassen. „Sie haben sich viel vorgenommen, Kiel/Kronshagen wird eine Top-Einstellung mitbringen.“

Einige Sorgen bereitet den Herzhornern die Personalsituation. So wird die grippegeschwächte Meike Bielenberg auf jeden Fall nicht auflaufen können. Sie fehlt sowohl als Schützin aus dem Rückraum wie auch im Abwehrverbund. Auch der Ausfall von Elina Hesse ist für die Steinburgerinnen schmerzlich. Sie laboriert immer noch an einer Knieverletzung aus der Partie in Schleswig. „Wir wollen aber dennoch versuchen, diese Ausfälle zu kompensieren“, sagt Michael Janke. „Gut, dass wir in dieser Saison über einen etwas größeren Kader verfügen.“ Was die Einstellung angeht, vertraut der MTV-Coach seinem Team ohnehin: „Jede weiß ganz genau, worum es geht. Wir wollen unbedingt die Chance nutzen, unseren Vorsprung zu vergrößern.“  

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erstellt am 12.Feb.2016 | 10:59 Uhr

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