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Handball SH-Ligen : Herzhorn will Scharten auswetzen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Männer und Frauen des MTV tragen morgen ihre Heimspiele jeweils in der Brokdorfer Sporthalle aus.

von
erstellt am 13.Dez.2013 | 05:02 Uhr

Nach schmerzhaften Niederlagen wollen die Männer und Frauen des MTV Herzhorn in den Heimpartien ihrer jeweiligen Handball-SH-Ligen in die Erfolgsspur zurückkommen. Dabei finden beide Partien am Sonnabend zwar zu den gewohnten Zeiten (16.30 Uhr bzw. 18.30 Uhr), aber in einer anderen Halle statt. Der Austragungsort ist diesmal also nicht die Glückstädter Sporthalle Nord, sondern die Halle im benachbarten Brokdorf. Natürlich hofft man im Lager der Blau-Gelben, dass dieser Umzug nichts an der lautstarken Unterstützung durch die eigenen Anhänger ändert.

SH-Liga Männer
MTV Herzhorn (2./16:4) – HSG Tarp/Wanderup II (5./10:10).

Die letzten zu vergebenden Punkte in diesem Jahr wollen sich die Spieler von MTV-Trainer Jens Timm unbedingt sichern. Dazu müssen sie sich gegen die Zweitliga-Reserve aber vor allem im Abschluss wieder steigern. Die ärgerliche, weil unnötige 29:30-Schlappe in Kronshagen kam vor allem deshalb zustande, weil man die durchaus vorhandenen Tormöglichkeiten nicht konsequent genug genutzt hatte. Zudem zog sich eine zu hohe Fehlerquote wie ein roter Faden zuletzt durch alle Mannschaftsteile. Mit einem Erfolg soll nun die Katerstimmung vertrieben werden. Außerdem gilt es, den Zwei-Punkte-Abstand zum Konkurrenten TSV Mildstedt im Titelkampf nicht noch weiter anwachsen zu lassen. „Wir wollen eine Trotzreaktion zeigen“, sagt Jens Timm, „und beweisen, dass wir nicht zu unrecht auf einem Platz stehen, der immer noch Aufstiegs-Chancen lässt.“ Schließlich will man auch mit frischem Schwung in die Pokalpartie am 20. Dezember gegen den THW Kiel II sowie in die Rückrunde (ab 10. Januar) gehen. Verletzungsbedingt fehlen werden den Steinburgern weiterhin Kim Kardel, Sven Hesse und Lucas Lorentzen. Die beiden Kreisläufer, Kapitän Hesse und Neuzugang Lorentzen, fallen aufgrund von Schulterverletzungen aus. Rückraumspieler Kardel plagt sich immer noch mit einer Fußverletzung. Auch Spielmacher Lasse Pingel fehlt wegen einer Rippenverletzung, ergänzen wird dafür den Kader Torben Ellerbrock aus der zweiten MTV-Mannschaft. Linksaußen Fynn Engelbrecht-Greve wird aus beruflichen Gründen ebenfalls nicht eingreifen können. Unterstützung werden die Blau-Gelben wohl wieder von den A-Jugendlichen Birger Dittmer und Johann Holst erhalten. Damit steht dem Trainergespann trotz aller Ausfälle eine volle Bank zur Verfügung (Anpfiff: Sbd., 16.30 Uhr in Brokdorf).

SH-Liga Frauen
MTV Herzhorn (10./6:14) – HSG Hohn/Elsdorf (6./11:9).

Schon auf einen Regelabstiegsplatz sind die Frauen des MTV durch das klare 25:33 bei Schlusslicht Tarp-Wanderup II gerutscht. Von dort wollen die Schützlinge von Coach Michael Janke wieder weg, dafür brauchen sie möglichst beide Punkte gegen den gut gestarteten Aufsteiger Hohn/Elsdorf. Während der Herzhorner Angriff noch nicht zu seiner Stärke aus der Vorbereitung gefunden hat, steht der Deckungsverband meist stabiler – mit Ausnahme der letzten Partie. „Ich erwarte eine Reaktion vor allem beim Abwehrverhalten“, sagt Janke. „Wir waren nicht bei 100 Prozent. Nur wenn wir agieren und dem Gegner nicht hinterher laufen müssen, gewinnnen wir Spiele.“ Es gilt also, im Spiel gegen die Hohnerinnen über eine starke Abwehrleistung ins Spiel zu kommen. Das wird auch nötig sein, denn die Gäste verfügen über eine ganze Reihe von torgefährlichen Spielerinnen. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis muss durch eine gute Abstimmung im Herzhorner Deckungsverband unterbunden werden. In der gegnerischen Abwehr erwartet der MTV eine massierte 6:0- oder 5:1-Formation, teilweise auch zu den Halbangreifern verschoben. Gern werden nach Ballgewinnen die beiden Außen im Gegenstoß eingesetzt. Da die Herzhornerinnen auf diese Abwehrformation in den letzten Partien vermehrt trafen, wurde der Angriff in den letzten Wochen hierauf trainiert und eingestellt. Dabei darf man sich von dem Tempo, welches die HSG zeigen wird, nicht anstecken lassen, sondern muss den Angriff konzentriert und effizient zu Ende führen. Bis auf die beiden langzeitverletzten Simona Martin und Mareike Hoffmann sind alle Spielerinnen einsatzfähig (Anpfiff: Sbd., 18.30 Uhr in Brokdorf).

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