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Handball : Herzhorn verpasst Überraschung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Oberliga-Team des MTV verliert trotz starker Leistung mit 28:29 gegen den TSV Ellerbek.

Trotz der wohl besten Saisonleistung bleiben die Handballer des MTV Herzhorn in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein weiterhin ohne Sieg. Sie unterlagen in eigener Halle dem TSV Ellerbek knapp mit 28:29 (9:13). Betreuer Holger Fehlau: „Es wäre was drin gewesen und auch verdient.“ Beide Mannschaften haderten in dieser Begegnung immer wieder mit den Entscheidungen der beiden Unparteiischen, die äußerst kleinlich pfiffen und mit 19 Zeitstrafen und vier Roten Karten der Begegnung ihren Stempel aufsetzten.

Die Partie begann recht ausgeglichen und bis zur 11. Minute stand es 2:2, doch danach kamen die Gäste besser in Tritt und setzten sich auf 5:2 ab. Die Blau-Gelben liefen fortan einem Rückstand hinterher, verloren jedoch nie den Anschluss. Theo Boltzen verkürzte in der 17. Minute auf 4:6, doch erneut zogen die Ellerbeker davon und legten ein 8:4 vor.

In einer recht starken Phase kurz vor der Halbzeit verkürzten Jannes Timm und Stephan Hinrichs auf 7:8, doch in Unterzahl spielend wuchs der Herzhorner Rückstand wieder an. Als dann auch noch Ludger Lüders in der 25. Minute „Rot“ sah, war der Pausenrückstand endgültig besiegelt.

Nach dem Seitenwechsel „schleppte“ sich die Partie ein wenig dahin. Die Gegner legten vor und Herzhorn kämpfte sich wieder heran. Auch das 12:18 in der 37. Minute ließ das Team unbeeindruckt und in der 48. Minute verkürzte Stephan Hinrichs auf 19:22. Doch die Zeitstrafen häuften sich auf Seiten der Hausherren und in der 54. Minute bekam Jannes Timm seine dritte Zeitstrafe und damit das Aus auch für ihn. Doch die Blau-Gelben hatten auch in Theo Boltzen einen starken Schützen und kamen erneut heran. Er traf vier Minuten vor dem Abpfiff zum 26:28 und die Partie war damit wieder offen. „In den letzten Minuten wurden uns aber fast alle Aktionen weggepfiffen. Wir hatten keine Chance, das Spiel noch zu gewinnen“, haderte Holger Fehlau nach dem Spiel. Mit dem 28:29 durch Stephan Hinrichs endete die Begegnung und trotz der erneuten Niederlage waren die Blau-Gelben nicht gänzlich unzufrieden, denn sie zeigten eine Leistung, die immerhin für die kommenden Wochen hoffen lässt.

MTV Herzhorn: Marc Saggau, Mehmet Atamann, Ludger Lüders, Stephan Hinrichs 8, Theo Boltzen 4, Lutz Wamser 2, Christof Kussow, Arne Clasen 1, Lasse Janke 3, Jannes Timm 10

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erstellt am 06.Okt.2014 | 05:30 Uhr

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