zur Navigation springen

Handball : Herzhorn mit schwacher Leistung nach der Pause

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberliga-Männer des MTV verlieren beim FC St. Pauli deutlich mit 14:22.

von
erstellt am 02.Okt.2017 | 05:17 Uhr

Die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn boten beim 14:22 (10:9) beim FC St. Pauli eine Leistung, die nicht „Oberliga-like“ war, so Betreuer Holger Fehlau. Er äußerte sich nach dem Spiel sehr enttäuscht. Außer Torhüter Mehmet Atamann, der gut und sicherhielt, blieben die Herzhorner weit hinter den Erwartungen zurück. Das zeigt schon ein Blick auf die Statistik: Fünf verworfene Siebenmeter, zehn vergebene Hochkaräter und zudem noch 20 technische Fehler. Die Schützlinge von MTV-Trainer Manfred Kuhnke gingen ohne Ludger Lüders und Hendrik Meyn in die Partie. Nur in kurzen Spielphasen zeigten die Steinburger ihr Potential ihr Potential. Dabei zeigte sich, dass die Gastgeber durchaus zu schlagen gewesen wären.

Die Hamburger gingen in Führung. Zwar traf Lutz Wamser schnell zum 1:2, doch der Rückstand blieb zunächst. Dabei hielten die Blau-Gelben lange Zeit auf ein bis zwei Tore mit, ehe sie dann in der 18. Minute mit 4:8 hinten lagen. Tore blieben Mangelware, da die Fehlerquote einfach zu hoch war. Danach wurde es etwas besser: Theo Boltzen verkürzte mit dem einzigen verwandelten Strafwurf auf 5:8, und Mehmet Atamann glänzte mit tollen Paraden zwischen den Pfosten. Der MTV-Express schien ins Rollen zu kommen. Nico Bielefeld und Theo Boltzen verkürzten weiter und Lutz Wamser glich zum 9:9 aus. Als dann sogar Birger Dittmer sein Team Sekunden vor der Pause mit 10:9 erstmals in Führung warf, keimte Hoffnung auf, in der zweiten Hälfte das Blatt zu wenden.

Doch die zerschlug sich schnell. Nur vier Tore in den zweiten 30 Minuten sprechen eine allzu deutliche Sprache. Den ersten MTV-Treffer nach der Pause erzielte Lutz Wamser erst in der 40. Minute. Was der MTV dann bot, war bezeichnend für die insgesamt sehr schwache Leistung: In Überzahl (zum Teil sogar in doppelter) kamen sie nicht heran, sondern kassierten per Gegenstoß zwei Gegentore zum 11:15. Damit war die Begegnung vorentschieden. Technische Fehler häuften sich weiterhin, auch hochkarätige Chancen wurden unkonzentriert vergeben. Spätestens beim 13:21 (54.) war alles klar. Am Ende blieb eine klare Niederlage gegen einen Gegner, der keineswegs unbesiegbar war.

MTV Herzhorn: Mehmet Atamann, Paul Holst, Nico Bielefeld 1, Mattes Olde, Lutz Wamser 3, Torben Voss 1, Lasse Janke, Lars Wamser, Sebastian Lipp 4, Marten Most, Iven Pfeiffers, Theo Boltzen 4, Birger Dittmer 1, Malte Meisik.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen