Handball-Vorschauen : Herzhorn mit Heimrecht gegen die „Bären“

Auf Abstiegskampf schwört MTV-Coach Manfred Kuhnke sein Team ein.
Auf Abstiegskampf schwört MTV-Coach Manfred Kuhnke sein Team ein.

Die Oberliga-Männer des MTV brauchen gegen die SG Wift Punkte. Die beiden SH-Liga-Teams müssen reisen.

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14. Februar 2019, 14:44 Uhr

Zwei von drei der ranghöchsten Steinburger Handball-Teams haben am Wochenende Auswärtsaufgaben. Die Ausnahme machen die Oberliga-Männer des MTV Herzhorn mit der Partie gegen den alten Rivalen SG Wift. Reisen müssen in der SH-Liga die MTV-Frauen und die Männer der HSG Horst/Kiebitzreihe.


Oberliga Männer


MTV Herzhorn (12./10:22) – SG Wift (7./14:16). So allmählich wird es eng im Tabellenkeller für die Schützlinge von MTV-Coach Manfred Kuhnke. Nach dem 19:31 gegen den FC St. Pauli muss jetzt im Duell gegen die „Bären“ aus Neumünster gepunktet werden. „Das ist Abstiegskampf pur“, sagt Kuhnke. „Jetzt geht es nicht mehr um spielerische Feinheiten, sondern es sind Kampf und Einstellung gefragt.“ Für die Herzhorner werden die nächsten Wochen in Sachen Klassenverbleib sehr wichtig, denn nach dem Spiel gegen Wift geht es mit der HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve und dem VfL Bad Schwartau II gegen weitere direkte Konkurrenten. Erschwerend kommt in dieser Saison hinzu, dass es wohl vermehrten Abstieg von SH-Teams aus der dritten Liga in die Oberliga kommen könnte. Sowohl die beiden Flensburger Mannschaften DHK und SG FleHa II als auch die HSG Ostsee sind akut gefährdet. Es dürfte deshalb wohl nicht reichen, einfach nur von den Regelabstiegsplätzen wegzukommen.

Dabei sind die Herzhorner personell allerdings nicht auf Rosen gebettet: Neben dem langzeitverletzten Hendrik Meyn, der in dieser Spielzeit wohl kaum noch zum Einsatz kommen wird, ist auch das Mitwirken von Theo Boltzen (verletzt) und Sebastian Lipp (erkrankt) stark gefährdet. An das Hinspiel in Neumünster haben die Blau-Gelben zudem keine gute Erinnerung. Nach einem richtig guten 8:1-Start (20.) kamen die Herzhorner komplett von ihrer Linie ab und verloren das Spiel noch mit 25:34. „Das darf uns natürlich auf keinen Fall wieder passieren“, mahnt Kuhnke (Sbd., 18.30 Uhr; Sporthalle Glückstadt Nord).


SH-Liga Frauen


Wellingdorfer TV (11./11:19) – MTV Herzhorn (6./17:13). Beim kampfstarken Aufsteiger Wellingdorf hat die Mannschaft von Herzhorns Trainer Olaf Winter noch etwas gutzumachen: Im Hinspiel gab man durch viele Fehlpässe und verunglückte Abschlüsse eine anfängliche Führung aus der Hand und unterlag in eigener Halle letztlich mit 24:26. Nun will man den Kielerinnen, die seit fünf Partien auf einen Sieg warten, mit konzentrierterem Spiel, gutem Rückzugsverhalten und einer stabilen Abwehr beikommen (Sbd., 19 Uhr; Radsredder-Halle Wellingdorf).


SH-Liga Männer


TSV Altenholz II (15./5:25) – HSG Horst/RWK (9./14:22). Beim Schlusslicht TSV Altenholz II braucht die HSG aus Südsteinburg beide Punkte, um die unerwartete Heimschlappe gegen den TSV Sieverstedt wettzumachen. Vor allem die Startphase war für die Horster ernüchternd: Erst nach dem 2:10 (16.) waren die Haie besser ins Spiel gekommen. Das will man beim Tabellenletzten auf jeden Fall besser machen (Sbd., 17 Uhr; Kreis-Halle Altenholz).
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