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Handball : Herzhorn ist nur Außenseiter

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Frauen des MTV wollen sich dennoch beim Favoriten Alstertal in Abwehr und Angriff steigern.

von
erstellt am 04.Feb.2017 | 04:52 Uhr

Ziemlich hoch hängen die Trauben an diesem Wochenende für die Oberliga-Handballerinnen des MTV Herzhorn (11./10:18). Für ihr Gastspiel beim SC Alstertal-Langenhorn (3./22:6) ist die Außenseiterrolle den Steinburgerinnen fest zugeteilt. „Der SC gehört aus meiner Sicht zu den spielstärksten Mannschaften der Liga“, weiß auch MTV-Coach Michael Janke. „Zwar sind die Miegel-Schwestern Franziska und Johanna die Hauptschützinnen, torgefährlich ist das Team aber von jeder Position. Das macht es schwer, sich darauf einzustellen.“

Auch die Zahlen sprechen für sich. Während die Herzhornerinnen bisher in fremder Halle noch gar nicht punkten konnten, holte der SC Alstertal-Langenhorn 14:0 Punkte in Folge.

Für die Janke-Schützlinge gilt es am Sonntag (ab 16 Uhr, Sporthalle Alstertal, Lüttkoppel 1) deshalb in erster Linie, zu alter Stärke zurückzufinden, um später in den wichtigen Spielen gegen den Abstieg auf der Höhe zu sein. „Zuletzt war bei uns etwas Sand im Getreide“, räumt Janke ein. „In der Abwehr waren wir zu brav, da müssen wir wieder mehr Körperlichkeit zeigen. Und im Angriff muss der Abschluss wieder stärker aus der Bewegung kommen. Da haben wir uns zu sehr auf die individuelle Stärke verlassen. Das reicht gegen die Spitzenteams aber nicht aus.“ Spätestens beim nächsten Spiel am Sonntag, 12. Februar, beim Bredstedter TSV werden diese Tugenden ganz dringend gebraucht.

Sollte aber auch in Hamburg etwas drin sein, will sich der MTV nicht verweigern. Janke: „Wenn das Spiel lange genug offen bleibt, wird der SC vielleicht auch mal nervös werden.“ Dort wird neben der langzeitverletzten Mareike Struck auch die beruflich verhinderte Verena Wagner fehlen. Auch für Jule Hinze kommt ein Einsatz noch zu früh, aber immerhin ist sie nach überstandenem Schlüsselbeinbruch wieder ins Training eingestiegen. Fraglich ist jeweils der Einsatz von Sarah Winkowski (Rückenbeschwerden) und Annkristin Schmidt (Kapselriss an der Wurfhand). Wieder mit von der Partie ist Anja Stoldt nach überstandenem Infekt.

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