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Handball : Herzhorn ist beim Final-Four dabei

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Oberligist gewinnt mit 32:31 bei der HSG Marne/Brunsbüttel. Am Sonnabend kommt der HSV Hamburg II zum Liga-Spiel.

Final-Four erreicht! In einer jederzeit knappen und spannenden Partie vor rund 200 Zuschauern sicherte sich der MTV Herzhorn am späten Mittwochabend bei der HSG Marne/Brunsbüttel mit einem 32:31 (15:17) den Einzug ins Endturnier des Handball-Pokals der Männer im Dezember. Der Tabellenführer der SH-Liga aus Dithmarschen leistete bis zum Schluss erbitterten Widerstand und die Blau-Gelben mussten alles geben, um ihr Ziel zu erreichen.

Die Steinburger spielen seit dieser Begegnung wieder mit Christian Fahl, der reaktiviert wurde. Dafür fehlt ab sofort Kristof Kossow, der zurück zu seiner alten Mannschaft nach Mildstedt gewechselt ist. Auf Seiten der Schützlinge von Jens Timm zeigte sich sein Sohn Jannes mit elf Treffern in Torlaune und gehörte damit zu den herausragenden Akteuren bei den Gästen. Die Begegnung verlief 60 Minuten gänzlich ausgeglichen. Mit zwei Toren in Folge sorgte Jannes Timm für das 2:1, doch klare Vorteile konnten sich die Blau-Gelben nicht erspielen. So stand es über 7:7 noch bis kurz vor der Halbzeit 15:15, ehe sich die Marner mit zwei Gegenstößen bis zur Pause auf 17:15 einen zumindest kleinen Vorteil erspielten.

Nach dem Seitenwechsel lief es für die Herzhorner nicht so ganz rund. Die Deckung stand nicht wie gewohnt sicher und kompakt und so wechselten Führungen hin und her. Zwar machten die Timm-Schützlinge den Pausenrückstand schnell wett, doch in der 47. Minute lagen sie erneut hinten (25:27).

Erst in den letzten zehn Minuten spielten sie dann etwas souveräner auf. Jannes Timm sorgte für das 29:28 und es fiel zwar auch noch das 30:30, doch es folgten erneut zwei Tore von Jannes Timm und so stand es 32:30. Doch aufatmen durften die Gäste auch nach diesem Vorsprung nicht, denn die Marner kämpften und kamen mit einem verwandelten Strafwurf noch zum 31:32. Und sie hatten mit der letzten Aktion der Partie sogar noch die Chance, den Ausgleich zu erzielen. In letzter Sekunde bekamen die Hausherren noch einen Freiwurf zugesprochen, den sie jedoch nicht mehr nutzen konnten. So blieb es bei dem knappen Erfolg für den MTV, der aus dieser Begegnung vielleicht ein wenig Selbstvertrauen schöpfen kann.

Lange ausruhen können sich die Herzhorner Handballer nicht, denn am Sonnabend geht es für sie auch in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein schon wieder weiter. In eigener Halle empfangen die Timm-Schützlinge (1:9 Punkte) zum Auftakt der „Hamburg-Wochen“ mit dem HSV Hamburg II (7:1 Punkte) ein Team, das bisher noch unbesiegt geblieben ist. Die MTVer hingegen mussten zuletzt mehrere, teils unglückliche Niederlagen einstecken. Am kommenden Wochenende wäre es daher von enormer Wichtigeit, mal wieder zu punkten, auch wenn die Favoritenrolle ganz klar auf Seiten der Hanseaten liegen dürfte.

Immerhin hat sich die personelle Situation durch die Rückkehrer Jörn Burghauser und Stephan Hinrichs sowie die Reaktivierung von Christian Fahl entspannt. Einzig Birger Dittmer fehlt noch wegen seines Bänderrisses.

Wichtig dürfte für das Herzhorner Spiel sein, die eigenen technischen Fehler auf ein Minimum zu begrenzen, um so den Gegner gar nicht erst zu „einfachen“ Toren einzuladen. Außerdem wollen die MTVer wieder auf eine geschlossenere Defensive bauen. Im Angriff ruhen die Hoffnungen neben den beiden Haupttorschützen Theo Boltzen und Jannes Timm auch wieder auf Lasse Pingel. Der erfahrene Mittelmann zeigte bei seinem Comeback im Spiel gegen den Preetzer TSV gute Ansätze und hat mittlerweile noch ein paar mehr Trainingseinheiten hinter sich.

MTV Herzhorn in Marne: Marc Saggau, Tjark Bernhard, Mehmet Atamann – Ludger Lüders 3, Lutz Wamser 2, Christian Fahl, Arne Clasen, Lasse Janke 6, Johann Holst, Jörn Burghauser 1, Lasse Pingel 1, Stephan Hinrichs 2, Theo Boltzen 6, Jannes Timm 11

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erstellt am 31.Okt.2014 | 05:28 Uhr

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