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Handball : Herzhorn im Angriff zu schwach

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zu selten trafen die Oberliga-Handballer des MTV beim 23:24 in Schwartau.

Ein Punkt wäre drin gewesen. Der MTV Herzhorn unterlag am Sonntagnachmittag in der Handball-Oberliga HH/SH beim VfL Bad Schwartau II aufgrund einer ganz schwachen Angriffsleistung mit 23:24 (7:12). Im Gegensatz zum Angriff war die Deckung stark und wurde im Laufe der Begegnung zu einem kaum zu überwindenden Bollwerk. Lediglich den Schwartauer Haupttorschützen Alexander Meggle bekamen die Blau-Gelben nicht so richtig in Griff. Dennoch hatten die Timm-Schützlinge in der Schlussphase durchaus die Chance, das Blatt zu wenden, und zumindest ein Unentschieden mit auf die Heimreise zu nehmen.

Von Beginn an stand die Herzhorner Abwehr in ihrer 6:0-Formation ganz sicher und so verlief die Anfangsphase trotz vieler Fehlversuche im Torabschluss ausgeglichen. In der 10. Minute brachte Jannes Timm mit dem 3:2 sein Team sogar in Führung. Bis Mitte der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften jeweils erst vier Treffer erzielt. Herzhorns Angriffsleistung blieb weiter katastrophal. Die Gastgeber machten es besser, zogen auf 8:5 (24.) davon und hielten die Gäste auf Distanz. Zur Pause hieß es sogar 12:7 für Bad Schwartau, wobei die geringe Trefferausbeute auf Seiten der Blau-Gelben die schwache Angriffsleistung verdeutlicht.

Nach dem Seitenwechsel avancierten die Herzhorner dann laut Betreuer Holger Fehlau zu einer „Wundertüte“. Die MTV-er begannen stark und fingen sofort einen gegnerischen Ball ab. Jannes Timm, Lutz Wamser und Christof Kossow verkürzten auf 10:12 (34.) und sofort war wieder Spannung in der Partie. Bis Mitte der Halbzeit blieben die Gäste dran und hatten dabei durchaus Möglichkeiten, nicht nur auszugleichen, sondern sogar in Führung zu gehen. Doch immer wieder vergaben sie beste Chancen und so kam es, wie es kommen musste: Schwartau setzte sich erneut ab und lag in der 50. Minute mit 22:16 vorne.

Doch auch mit diesem Rückstand gaben sich die Herzhorner nicht geschlagen und kämpften sich Tor um Tor heran. Doch obwohl Stephan Hinrichs zum 22:24 (58.) traf und der schier über sich hinaus wachsende Torhüter Marc Saggau nicht nur einen Siebenmeter, sondern auch noch den folgenden Nachwurf vereitelte, war das Glück nicht auf Seiten der Blau-Gelben: 30 Sekunden vor dem Ende verwandelte Jannes Timm nur noch zum 23:24, danach reichte die Zeit nicht mehr für das erhoffte Unentschieden. Dennoch reisten die Herzhorner nicht gänzlich unzufrieden nach Hause, denn sie hatten gezeigt, dass sie in der Lage sind, auch gegen Mannschaften, die zu den Favoriten der Liga zählen, mit zu halten.

MTV Herzhorn: Marc Saggau, Mehmet Atamann, Ludger Lüders, Lutz Wamser 3, Christof Kossow 1, Jannes Timm 10 (3), Arne Clasen, Lasse Janke, Johann Holst, Jörn Burghauser 1, Stephan Hinrichs 1, Theo Boltzen 4, Birger Dittmer


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