zur Navigation springen

Handball : Herzhorn fordert Revanche

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem Remis im Hinspiel wollen die Oberliga-Männer des MTV gegen Preetz nun beide Punkte.

Jetzt gilt es wieder für die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn (7./18:16): Nach zwei Spielen, in denen die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke als Außenseiter eine durchaus gute Figur abgegeben haben, haben die Blau-Gelben am Sonnabend mit dem Preetzer TSV (9./14:20) einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib zu Gast. Der Anpfiff erfolgt morgen wie gewohnt um 16.30 Uhr in der Sporthalle in Glückstadt-Nord.

Zwar gab es zuletzt gegen den Tabellendritten THW Kiel II (22:28) und Spitzenreiter HG Hamburg-Barmbek (22:23) Niederlagen für das Kuhnke-Team. Aber dennoch agierte die Mannschaft ohne allzu großen Respekt vor den beiden Spitzenteams und stand zumindest in Hamburg vor einer großen Überraschung. Nun wollen die Steinburger ihr Punktekonto weiter ausbauen und die Grenze von 20 Zählern knacken. Das wäre ein weiterer großer Schritt, schon frühzeitig den Klassenverbleib zu sichern.

Als Motivationshilfe dient vielleicht die Erinnerung an das 22:22-Remis im Hinspiel, für das man sich im MTV-Lager Revanche wünscht. Immerhin hatten die Herzhorner schon 20:15 geführt. „Dort haben wir einen Punkt verloren und nicht einen auswärts gewonnen“, sagt Manfred Kuhnke. „Aber da hattte uns auch Sebastian Lipp als Alternative im Rückraum gefehlt.“

Bester „Werfer“ des Preetzer TSV ist Linksaußen Ingo Schmalz. Den Preetzern gelang es erst vier Punkte in fremden Hallen (Norderstedt, Fischbek) einzufahren. Daher gehen die Herzhorner in diese Partie als leichter Favorit.

Aber die Eindrücke von der Partie beim Spitzenreiter sollten keinen Herzhorner leichtsinnig machen. Kuhnke: „Ein Selbstgänger wird das Spiel gegen Preetz nicht, die Partie steht unter ganz anderen Vorzeichen.“ Der Herzhorner Trainer erinnert vor allem an die knallharte Abwehr der Ostholsteiner, die allzu oft den schnellen Ingo Schmalz in den Gegenstoß schickt, sowie den wurfgewaltigen Rückraum und erwartet ein „Spiel auf Augenhöhe.“

Mit 404 Gegentreffern zählt die MTV-Defensive weiter zum Besten, was die Oberliga diesbezüglich zu bieten hat. Auch der Gegenstoß nach Ballgewinnen ist eine wirkungsvolle Waffe.

Doch drückt der „Schuh“ in dieser zufrieden stellenden Saison mit der Chancenverwertung auch eher in der Offensive. Mit 396 Toren sind die Steinburger das einzige Team, neben dem abstiegsbedrohten TV Fischbek (sogar ein Spiel weniger), das noch unter der 400-Tore-Marke liegt. „Im gebundenen Spiel wird es allmählich auch besser“, sagt Kuhnke. „Aber uns fehlt einfach ein Linkshänder im Rückraum. Wir werden uns notgedrungen auf dieser Position wie gewohnt mit einem Rechtshänder behelfen.“

Auch im kommenden Heimspiel wird Trainer Manfred Kuhnke wohl wieder einen vollständigen Kader zur Verfügung haben. Im Angriff wird der MTV-Coach dabei aller Voraussicht nach auf die drei Rückraumspieler Theo Boltzen, Birger Dittmer und Sebastian Lipp bauen können. Das Trio warf in der bisherigen Saison knapp 300 Tore und wird auch morgen im Mittelpunkt der MTV-Offensive stehen.

zur Startseite

von
erstellt am 24.Feb.2017 | 04:52 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen