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Handball : Herzhorn braucht höchstes Niveau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Männer des MTV erwarten am Sonnabend die zweite Mannschaft des THW Kiel. Der Einsatz von Abwehrspezialist Ludger Lüders ist noch fraglich.

Einen starken Kontrahenten erwarten die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn (6./18:12) bei ihrem nächsten Heimauftritt: Morgen (Anpfiff: 16.30 Uhr, Sporthalle Glückstadt Nord) treffen die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke auf die U23 des THW Kiel (3./21:9). „Das sind durch die Bank technisch und taktisch sehr gut ausgebildete Spieler“, sagt Kuhnke. „Dennoch ist es für die Köpfe unserer Spieler eher eine leichte Partie, denn wir haben keinen großen Druck.“ Ähnlich dürfte die Konstellation am Wochenende darauf beim Spitzenreiter Hamburg-Barmbek sein, ehe es danach wieder gegen die Teams auf Augenhöhe geht.

Dass sie den Jungzebras Paroli bieten können, haben die Herzhorner aber auch schon beim 26:26 im Hinspiel gezeigt. Weil der THW damals einen Akteur ohne Spielberechtigung eingesetzt hatte, wurde die Partie sogar noch zu einem Herzhorner Sieg umgewertet, somit sind die Steinburger verantwortlich für die bisher einzigen Verlustpunkte der Kieler in eigener Halle.

Allerdings werden die Kuhnke-Schützlinge stark gefordert sein, wollen sie gegen die Gäste mithalten. Die Kieler pflegen ein sehr temporeiches Spiel mit einer offensiven Abwehr und schnellen Gegenstößen. Da gilt es nicht nur, die Fehlerquote im Angriff möglichst gering zu halten, sondern sich bei Ballverlust auch sehr zügig wieder zurückzuziehen. „Allerdings ist ja gerade unsere starke Abwehr die Basis für das bisher gute Abschneiden“, vertraut Kuhnke der stärksten Waffe der Herzhorner.

Bei den Kielern ist die Torgefahr von allen Positionen gleich groß, doch zuletzt taten sich vor allem die beiden Rückraumspieler Jesse Petersen und Simon Seebeck sowie Kreisläufer Torge Ewald in dieser Hinsicht hervor. „Unsere Abwehr muss da schon wieder am obersten Level spielen“, weiß Kuhnke. Fraglich ist, ob Ludger Lüders dabei mithelfen kann. Zuletzt musste er wegen seines Blutergusses im Oberschenkel pausieren. Außerdem hoffen die Herzhorner, dass sich auch das eigene Angriffsspiel um die Haupttorschützen Theo Boltzen, Birger Dittmer und Sebastian Lipp weiter stabilisiert. Auch Rechtsaußen Torben Voß zeigte zuletzt gegen Esingen mit fünf Treffern stark ansteigende Form .

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erstellt am 10.Feb.2017 | 04:26 Uhr

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