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Handball : Herzhorn bleibt ohne Punkte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Männer des MTV finden in der Abwehr nicht zur gewohnten Stabilität und verlieren 24:31 beim THW Kiel II.

Nach einer schwachen Partie verloren die Oberligahandballer des MTV Herzhorn verdient mit 24:31 (14:17) bei der U23 des THW Kiel.

Schon die Vorzeichen waren für die Blau-Gelben alles andere als gut. So gingen Kapitän Ludger Lüders und der zuletzt groß aufspielende Sebastian Lipp stark erkältet in die Partie. Gerade Kapitän Lüders merkte man die Schwächung an und die sonst so robuste Herzhorner Abwehr fand nicht zur gewohnten Stabilität. Die ersten 15 Minuten der Begegnung standen ganz im Zeichen der Offensivreihen. Beiden gelang zunächst alles im eigenen Angriff und nach zwölf Minuten traf Nico Bielefeldt bereits zum 7:7 für den MTV. In der Folge hielten vor allem die beiden Haupttorschützen der Steinburger Jannes Timm und Theo Boltzen ihre Farben im Spiel. Nach einem erneuten Doppelschlag von Timm stand ein 9:9 auf der Anzeigetafel und zu diesem Zeitpunkt dachte keiner der gut 30 mitreisenden MTV-Fans dass dies der letzte Einstand der Partie sein sollte. In der Folge verloren Schützlinge um Trainer Kuhnke ihre Sicherheit im Abschluss und gerade von den Außenbahnen wurden zu viele Würfe „liegen“ gelassen. Nach dem 13:10 (22.) für den THW war es der zu dieser Zeit stark aufspielende Iven Pfeiffers welcher mit seinen ersten Pflichtspieltoren, in der 24. Minute, seine Farben im Spiel hielt. Nach einer überflüssigen und unberechtigten Zeitstrafe gegen Theo Boltzen (Wechselfehler) stellten die „Zebras“ wieder den Drei-Tore-Abstand her und gingen mit 17:14 in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Häfte hielten Lasse Janke und Lutz Wamser mit ihren Treffern den Abstand konstant. Doch das Tor von Rückraumspieler Wamser zum 16:19 (35.) war zugleich der Beginn einer zehnminütigen Torflaute der Steinburger. In der Folge warf der THW einen vorentscheidenden Sechs-Tore-Vorsprung heraus. In der 45. Minute beendete dann erneut Wamser diese Torflaute. Nach seinem Doppelschlag zum 18:24 (47.) merkte man den Herzhornern allerdings an, dass sie mit der Begegnung abgeschlossen hatten. So bauten die Kieler den Vorsprung auf 29:20 (55.) aus. In den letzten Minuten sorgte dann Theo Boltzen mit seinen Treffern vier und fünf vom Siebenmeter-Punkt für den 24:31 Endstand. Dementsprechend ernüchtert fiel das Fazit von Betreuer Holger Fehlau: „In jeder Partie muss man an die 100 Prozent gehen, um in der Oberliga zu bestehen.“

MTV Herzhorn: Ataman, P. Holst – Bielefeldt 1, Lüders 1, Wamser 3, Voss, Janke 1, Lipp, J. Holst, Timm 9, Pfeiffers 3, Boltzen 5, Dittmer, Meisiek 1.

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erstellt am 28.Sep.2015 | 04:20 Uhr

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