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Handball-Oberliga der Männer : Herzhorn auf „Bärenjagd“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

MTV erwartet Tabellendritten SG WiFT Neumünster

von
erstellt am 17.Apr.2015 | 05:00 Uhr

Ein Punkt noch, dann ist der Klassenerhalt in der Handball-Oberliga HH/SH für den MTV Herzhorn endgültig gesichert. Der soll nun am Sonabend im Heimspiel gegen die SG WiFT Neumünster eingefahren werden, auch wenn Trainer Jens Timm einräumt, dass der MTV klarer Außenseiter gegen die Bären ist. Spielbeginn in der Glückstädter Sporthalle Nord ist um 16.30 Uhr.

Gegen den Tabellendritten gab es zuletzt nur Niederlagen für den MTV. Die Neumünsteraner zählen nicht umsonst zu den stärksten Teams der Liga. Mehr als der dritte Rang ist allerdings nicht mehr drin für die SG, denn der Rückstand auf das Spitzenduo beträgt bereits zehn Punkte. Aber auch der Vorsprung vor dem Vierten aus Ellerbek ist kaum noch aufholbar, so dass es für WiFT in Glückstadt anders als bei den Gastgebern eigentlich nur noch ums Prestige geht.

Nach der Osterpause liegt die Priorität der Blau-Gelben darauf, den Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt zu machen. Der Vorsprung vor der HSG Eider/Harde beträgt zwar sechs Punkte, doch wenn die HSG ihre letzten drei Spiele gewinnt und der MTV alle verliert, könnte Eider/Harde noch vorbeiziehen. Das scheint zwar unwahrscheinlich, doch darauf will man sich bei den Herzhornern natürlich nicht verlassen. Deshalb soll der fehlende Punkt unbedingt schon gegen die übermächtig scheinenden Bären geholt werden. Jens Timm hat das Training in der Osterpause noch einmal angezogen und dabei den Schwerpunkt auf Kraft und Ausdauer gelegt. „Ich möchte auf keinen Fall unsere gute Rückserie mit drei Niederlagen beenden. Somit sind die Spieler zumindest physisch für die letzten Partien gut gerüstet“, so Timm über diese ungewöhnliche Maßnahme zum Saisonende. Die schwache Leistung mit dem unnötigen Punktverlust beim Vorletzten Mildstedt hatte dem MTV-Coach vor den Osterferien die Laune verdorben.

Personell haben die MTVer alle Akteure an Bord. Ein kleines Fragezeichen steht allerdings hinter dem Einsatz von Stefan Hinrichs, der wegen einer Aduktorenzerrung und aus beruflichen Gründen kaum trainieren konnte. Voll einsatzfähig ist dagegen Top-Torschütze Jannes Timm. Der Youngster hat seine Außenbandzerrung auskuriert.

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