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Reitsport : Helka Clausen gewinnt auf „Leena“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Insgesamt 21 Paare hatten das A**-Springen als Höhepunkt beim Lohbarbeker Turnier aufgenommen.

Helka Clausen (20) auf der 14-jährigen Hannoveraner Stute „Leena“: Das ist die Siegerin des A**-Springens, das im Rahmen eines Hallenturniers auf dem Pferdehof Losse gerichtet wurde. Dieser Prüfung vorausgegangen waren zwei Stilspringen der Klasse A*, die als Qualifikation für das Finale am Abschlusstag ausgeschrieben waren. Aufgenommen wurde der Turnierhöhepunkt der Springreiter von 21 Paaren. Von ihnen blieben am Ende sieben fehlerfrei, darunter auch Vielseitigkeitsreiterin Luisa Marie Losse, die auf „Catoki’s Cathy“ (48,98) und „Alula“ (49,66) unterwegs war. Sie hielt sich zuvor bei den A*-Stilspringen als Erste und Zweite der zweiten Abteilung schadlos.

Nachdem zuvor bereits Anna Christina Kempermann auf „Zoe Cara“ (43,68 sec.) und Antonia Thormählen auf „Ajola“ (43,51) in schnellen Zeiten über den sieben Hindernissen mit acht Sprüngen ohne Abwurf geblieben waren, hatte die spätere Siegerin keine Wahl: Wollte Helka Clausen siegen, musste sie die Grundschnelligkeit ihrer Vierbeinerin nutzen. Und das tat sie dann auch. Am Ende reichten die 42,33 Sekunden, die sie und „Leena“ für den Umlauf benötigt hatten, auch für den Erfolg. Kurzzeitig sah es zwar so aus, als könnte Naemi Lou Merz auf ihrem G-Pony „Velvet Diamond“ der Amazone vom Reitverein Springhoe den Sieg noch streitig machen, doch dann beendete ein Abwurf alle Siegesträume der ansonsten sehr sicheren und dabei auch schnellen Ponyreiterin. Sie war als Vorletzte gestartet.

Dass letztlich sieben Paare genullt hatten, war für Helka Clausen keine Überraschung. „Man kennt sich von anderen Turnieren, und ich weiß, wer null gehen kann“, sagte sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Insofern habe sich auch gewusst, dass von den Ponyreitern Gefahr ausgehen könnte. Doch letztlich habe auch sie ein schnelles und wendiges Pferd: „‚Leena’ kann mit den Ponys gut mithalten, weil sie mit 1,68 Metern ein recht kleines Pferd ist.“

Der Sieg käme für sie gerade zur rechten Zeit: „Es ist immer gut, mit einem Erfolg in die Winterpause zu gehen, besser als mit einer Niederlage.“ Im Hinblick auf das kommende Jahr würde sie das gute Resultat aus Lohbarbek sicher beflügeln können. Vorgenommen habe sie sich bereits jetzt, im nächsten Jahr für L-Springen zu nennen und auch bei den kommenden Kreismeisterschaften zu starten. Ins Auge fassen könne sie diese Herausforderungen deshalb, weil sie in diesem Jahr in die Leistungsklasse fünf höhergestuft worden ist.

Nach Turnierende sprach Maren Losse von einem entspannten und harmonischen Turnier mit hoher Auslastung: „Fast alle Reiter, die genannt hatten, sind auch geritten.“ Durchweg hätten Leistungsrichter und das zahlreiche Publikum „schöne Bilder“ zu sehen bekommen. Insbesondere dem Nachwuchs sei Gelegenheit gegeben worden, seine Prüfungen in Ruhe und ohne Hektik zu absolvieren: „Uns ist wichtig, dass jeder in Ruhe etwas lernen kann und unseren Hof mit einem guten Gefühl wieder verlässt.“ Die Fürsorge gelte insbesondere dem Nachwuchs, dem durch entsprechendes Einwirken auch der Leistungsrichter vorhandene Nervosität genommen werden muss: „Nur so gelangen wir zu schönen Bildern – sowohl in der Dressur als auch im Springen.“ Das Turnier unterstützt hatten neben zahlreichen Sponsoren auch etwa 40 ehrenamtliche Turnierhelfer.

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