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Handball : Heimstärke unter Beweis stellen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Oberliga-Männer des MTV Herzhorn empfangen morgen in der Glückstädter Sporthalle Nord den Tabellendritten HG Hamburg-Barmbek.

von
erstellt am 03.Dez.2015 | 17:34 Uhr

Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres wollen die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn noch einmal alles geben: Am Sonnabend (Anpfiff: 16.30 Uhr) ist die HG Hamburg-Barmbek (3./13:7) in der Glückstädter Sporthalle Nord zu Gast.

Leicht wird das Vorhaben, die derzeitige Herzhorner 9:11-Punkte-Bilanz wieder auszugleichen, allerdings nicht. Das weiß natürlich auch MTV-Coach Manfred Kuhnke: „Mit Jonas Fischer, Dennis Tretow und Hendrik Meyn verfügen die Hamburger über einen sehr schlagkräftigen Rückraum. Da müssen wir viel mehr Zugriff auf die Angreifer gewinnen als zuletzt beim FC St. Pauli.“ Vor allem der ehemalige Schwartauer Tretow (bisher 46 Tore) und der Ex-Herzhorner Meyn (36) gehören zu den sichersten Schützen der Liga. Aber auch sonst treffen die HG-Angreifer relativ ausgeglichen. Kuhnke kündigt ein offensiveres Abwehrverhalten an, auch um den eigenen Torhüter etwas besser zu unterstützen.

Die Gastgeber werden froh sein, dass sie die mit 24:30 verlorene Partie beim FC St. Pauli inklusive „Backe-Verbot“ überstanden haben. Kuhnke: „Vor allem im Angriff ist das sehr speziell. Beim Wurf bekommt der Angreifer kaum Druck auf den Ball. Da muss dann schon ein bisschen anders spielen, aber dafür fehlte uns an diesem Tag die Geduld.“

Herzhorn geht keineswegs als Favorit in die Partie gegen den Tabellendritten. Zu schwankend waren bis auf einige Ausnahmen bisher vor allem die Leistungen in der Abwehr. Doch Kuhnke ist sich ziemlich sicher, dass sein Team aufgrund seiner Heimstärke ein ganz anderes Gesicht zeigt als zuletzt. Immerhin gewannen die Steinburger vier ihrer bisher fünf Spiele in eigener Halle. Auch der Titelfavorit und Tabellenführer HSV Hamburg II hatte bei den Blau-Gelben das Nachsehen. „Chancenlos sehe ich uns nicht“, ist Kuhnke verhalten optimistisch. „Wir müssen hinten wieder kompakter arbeiten und dann über erste und zweite Welle zu leichten Toren kommen. Wichtig ist natürlich auch eine effektive Chancenverwertung.“

Ausfälle gibt es derzeit bei den Herzhornern nicht, so hat Kuhnke die Qual der Wahl. Allerdings gibt es dennoch eine Veränderung im Kader: Andre Biereck ist beim MTV Herzhorn ausgeschieden. Er ist seit dem 1. Dezember bei der Bundeswehr und schließt sich mit TSV Büsum einem Verein seiner Heimat an. „Es hätte auch nichts gebracht, wenn er nur einmal alle zwei Wochen hätte trainieren können“, hat Kuhnke Verständnis für diesen Schritt.

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