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Handball : Harte Brocken für SH-Ligisten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorner Frauen erwarten HSG Reinfeld/Hamberge, während Kremperheide/MSV Spitzenreiter Lübeck empfängt.

Mit ähnlichen Vorausetzungen gehen die beiden Steinburger SH-Liga-Handballteams in ihre Wochenendspiele. Nach hohen Auswärtsschlappen erwartet sie nun jeweils in eigener Halle eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe.

SH-Liga Männer
HSG Kremperheide/Münsterdorf (9./6:10) – TuS Lübeck (1./13:3). Etwas gutzumachen haben die Schützlinge von HSG-Trainer Werner Zink beim ungewohnten Sonntags-Heimspiel-Termin. „Darin sind wir uns alle einig, denn in Tarp haben wir uns beim 23:41 nahezu kampflos ergeben. Das darf uns auf keinen Fall wieder passieren“, appelliert der Coach an seine Mannschaft. Niemand wird wohl zwingend davon ausgehen, dass die Steinburger die nötigen Punkte zum Klassenverbleib ausgerechnet gegen den Spitzenreiter aus der Hansestadt holen werden, aber ein achtbares Ergebnis strebt der Aufsteiger in jedem Falle an.

Verzichten muss Zink dabei allerdings wieder auf Sebastian Lipp. Der Halblinke hatte nach langer Verletzungspause gerade wieder ins Team gefunden, zog sich aber in Tarp eine Knöchelverletzung zu. Dagegen kann Abwehrchef Yannick Schmidt trotz der Nasenblessur, die ihn in Tarp nach 20 Minuten zum Aufhören zwang, wieder auflaufen. Die Lübecker haben sich zum Saisonbeginn mit spielstarken Youngstern aus Stockelsdorf und Schwartau verstärkt. Einer von ihnen ist Jan-Ove Litzenroth, der zuletzt beim 41:28 gegen Tills Löwen gleich 15 Mal getroffen hatte (So., 17 Uhr).

SH-Liga Frauen
MTV Herzhorn (6./8:8) – HSG Reinfeld/Hamberge (4./10:6). In einem Duell zweier nach jeweils zwei Niederlagen in Folge derzeit etwas angeschlagener Mannschaften spielt die mentale Einstellung eine ganz wesentliche Rolle. „Wer besser in den Körperkontakt kommt, wird in dieser Partie den Sieg davontragen“, ist sich MTV-Coach Michael Janke sicher. Natürlich hofft er, dass dies in der Glückstädter Sporthalle Nord die eigene Mannschaft sein wird. „Wir brauchen neben großem Kampfgeist aber auch eine gute gegenseitige Unterstützung, nicht nur körperlich, sondern auch verbal. Das war zuletzt nicht immer durchgängig so.“ So verloren seine Spielerinnen zuletzt beim 25:36 in Bredstedt nach guten 20 Minuten komplett den Faden und prompt gingen die Köpfe herunter.

Fehlen wird allerdings Anja Stoldt, die sich beruflich in Jena aufhält. Immerhin steht aus der A-Jugend wieder Rückraumschützin Carina Lipp zur Verfügung. Fraglich ist noch der Einsatz von Kreisläuferin Wiebke Vogel wegen einer Wadenverletzung. Sollte sie ausfallen, hofft Janke auf weitere Unterstützung aus der A-Jugend.

Die Gäste aus Stormarn verfügen über ein kompaktes und spielstarkes Team, das schon seit einigen Jahren in dieser Formation zusammenspielt. Janke: „Wir dürfen ihre guten Rückraumschützen Lara Zube und Lina Tonding nicht zu nah heran lassen. Außerdem gilt es, das Kreisläuferspiel zu unterbinden und selbst in den Gegenstoß zu kommen.“ In der Reinfelder Abwehr, die in 5:1- oder 6:0-Formation agiert, hat Janke allerdings Schwächen ausgemacht, die es konsequent zu nutzen gilt (Sbd., 16.30 Uhr).

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erstellt am 14.Nov.2014 | 05:17 Uhr

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