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Hallenfußball-Volksbank Cup : Hamburger Verbandsliga-Duo vorn

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Frauenfußball: SV Neuenbrook/Rethwisch als bestes Steinburger Team Vierter.

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 05:06 Uhr

Der Volksbank-Cup 2014 des VfR Horst im Frauenfußball ging am vergangenen Wochenende in der Horster Jacob-Struve-Sporthalle an den Hamburger Verbandsligisten TSC Wellingsbüttel. Der Klub aus dem Osten der Hansestadt gewann das Finale am späten Sonntagnachmittag gegen SH-Ligist TuRa Meldorf denkbar knapp in einer hart umkämpften und bis zur letzten Sekunde spannenden Partie mit 1:0. Den dritten Platz sicherte sich mit dem FC St. Pauli ein weiterer Hamburger Verbandsliga-Vertreter. Der FC schlug im Spiel um Platz drei SH-Ligist SV Neuenbrook/Rethwisch mit 2:1.

Die Neuenbrookerinnen hatten zuvor den Finaleinzug knapp verpasst. Gegen die Wellingsbüttelerinnen unterlag die einzige Mannschaft in der Finalrunde aus dem Kreis Steinburg gegen den späteren Turniersieger erst im Neunmeterschießen, nachdem es regulär noch 1:1 gestanden hatte. Trotz des Ausscheidens in der Zwischenrunde war das Team von Gastgeber VfR Horst nicht unzufrieden. „Der Unterschied von der Kreisliga zu den höherklassigen Mannschaften ist sehr hoch. Unser Ziel haben wir erreicht, sind Achter von 21 Mannschaften geworden. Damit können wir leben“, zog Jennifer Ness, die die Organisation leitete, ihr Fazit. Auch für die Frauen des Münsterdorfer SV kam nach der Qualifikation am ersten Veranstaltungstag in der Gruppe C am Sonntag in der Zwischenrunde das Aus. Ein Sieg mit 1:0 gegen Union Tornesch reichte nicht für die Vorschlussrunde.

TuRa Meldorf hinterließ in der Vorrunde zunächst den stärksten Eindruck, schloss die vier Begegnungen in der Gruppe B mit der makellosen Bilanz von 21:0 Toren und zwölf Punkten ab. Neuenbrook/Rethwisch kam in der Staffel C mit 9:2 Toren und neun Punkten ebenfalls sicher weiter. Auch in der Zwischenrunde sah es für die beiden Vorjahresfinalisten mit jeweils ersten Plätzen danach aus, als könnte es eine Wiederholung des Endspiels von 2013 geben.

Schließlich scheiterten Schleswig-Holsteins Frauenfußball-Aushängeschilder von der Westküste an der Konkurrenz aus der Hamburger Verbandsliga. Dorthin ging auch die Trophäe für die erfolgreichste Torschützin des Turniers. Anso Greifenberg vom FC St. Pauli machte mit zwölf Turniertreffern das Rennen. Insgesamt hatten an beiden Veranstaltungstagen 400 Zuschauer dem Meeting einen würdigen Rahmen gegeben. „Organisatorisch hat alles geklappt. Wir sind sehr gut im Zeitplan geblieben. Es hat enge Spiele gegeben. Die Entscheidung im Finale hätte knapper nicht sein können“, sagte Organisatorin Jennifer Ness.

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