Handball-Landesliga Süd : Haie mit Schlendrian zum Arbeitssieg

Freie Wurfbahn: Horst/Kiebitzreihes Tim Rohwedder hat sich am Kreis durchgesetzt.
Freie Wurfbahn: Horst/Kiebitzreihes Tim Rohwedder hat sich am Kreis durchgesetzt.

Spitzenreiter Horst/Kiebitzreihe bietet gegen Boostedt wenig Überzeugendes

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27. Februar 2018, 07:00 Uhr

Während zwei der ärgsten Verfolger erneut patzten (HSG Kremperheide/Münsterdorf und Tills Löwen) eilt die HSG Horst/Kiebitzreihe in der Handball Landesliga Süd weiterhin von Sieg zu Sieg (34:0 Punkte) und liegt nun nach Verlustpunkten bereits zehn Zähler vor dem Zweiplatzierten Stockelsdorf. Beim 26:23 (12:10)-Sieg über die abstiegsbedrohte SG Boostedt/Großenaspe zeigten die Haie jedoch ihre bislang schwächste Saisonleistung in der „Hölle“ Horst.

Ohne Tobias Bombe (Verletzung am Handgelenk) und Max Rowedder (Grippe) kam die HSG eigentlich ganz ordentlich in die Partie. Als Finn Nissen nach knapp zehn Minuten zum 5:2 traf, schien das Spiel den erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch die Haie wirkten fortan unkonzentriert und ließen durch eine Vielzahl technischer Fehler zu, dass die Gäste zurück ins Spiel fanden. Und hätte Ole Bostelmann zwischen den Pfosten nicht in der ersten Hälfte 50 Prozent aller Torwürfe entschärft, wären die Haie wohl kaum mit einer knappen Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause gegangen (12:10).

Neben aggressiverer Deckungsarbeit forderte HSG-Trainer „Pumpe“ Krieter in seiner Pausenansprache vor allem ein deutlich schnelleres und sicheres Pass-Spiel von seinen Mannen, was in den ersten 30 Minuten so gut wie gar nicht stattfand. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann zunächst auch besser. Speziell der eingewechselte Tim Reichert zeigte mit drei schnellen Toren auf Rechtsaußen die richtige Richtung für sein Team an. Auch Spielmacher Jan Francis Stefan kam besser ins Spiel und traf zuverlässig, u.a. zum vorentscheidenden 18:11 gut zwanzig Minuten vor dem Spielende. Doch statt nun nachzulegen, verfielen die Hausherren wieder in den Schlendrian der ersten Hälfte und ließen die Gäste nochmal bedrohlich nah heran kommen. Fast zwangsläufig fiel schließlich der 23:25-Anschlusstreffer (59.) und eine turbulente Schlussminute bahnte sich an. Doch Finn Nissen machte mit dem 26:23 dem Spuk ein Ende und setzte den entscheidenden Treffer zum letztlich mühsamen Arbeitssieg. Neben dem starken Ole Bostelmann im Tor zeigte sich erneut Jan Francis Stefan auf Seiten der Haie am treffsichersten.


Horst/Kiebitzreihe: Jonas Jermies 3, Jan Francis Stefan 9, Alexander Bey, Niklas Kaven, Tim Rowedder 2, Leon Jermies, Ole Bostelmann, Mirco Köber 1, Sebastian Krohn, Finn Nissen 5, Mirko Hahn 3, Colin Schütt, Timm Reichert

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