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Handball-Landesliga Mitte der Männer : Haie mit Glück des Tüchtigen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Spitzenreiter HSG Horst/Kiebitzreihe spielt schlecht, gewinnt jedoch knapp.

von
erstellt am 28.Jan.2014 | 05:53 Uhr

„Besser ein schlechtes Spiel gewinnen, als ein gutes Spiel verlieren”, war Trainer Manfred Kuhnkes nüchternes Fazit nach dem 26:25 (12:13)-Erfolg der HSG Horst/Kiebitzreihe über die HSG Hohn/Elsdorf II. Die Steinburger HSG verteidige damit die Tabellenführung in der Handball-Landesliga Mitte der Männer.

„Es war ein absolut offenes Spiel“, so Haie-Coach Manfred Kuhnke. Sein Team habe sich Chancen erarbeitet, aber immer wieder frei vor dem Tor verworfen. „Du trichterst der Mannschaft ein, flach zu werfen, aber dann gehen doch 50 Prozent der Würfe nach oben”, ärgerte sich Kuhnke.

Die HSG Horst/Kiebitzreihe begann das Spiel zunächst gut. Die offensive Abwehr setzte die Gäste gleich mächtig unter Druck. Nach einem 0:1-Rückstand gelang den „Haien“ eine 6:4-Führung (15.). In der Folge gewannen die Gäste zunehmend Oberwasser, die Haie konnten aber zunächst eine knappe Führung (10:9/25.) halten. Eigene Fehler und eine schlechte Wurfausbeute sorgten jedoch dafür, dass zur Pause die Gäste mit einem Treffer (12:13) die Nase vorn hatten.

In der zweiten Halbzeit gab es weiterhin ein zähes Ringen auf beiden Seiten um die Führung. Über 16:16 (40.), 21:20 (50.) erkämpfte sich Horst/Kiebitzreihe in der 55. Minute erstmals eine zwei-Tore-Führung (23:21). Nun lagen alle Trümpfe auf Seiten der Haie, doch manchmal verkehrt sich eine Vorteilssituation ins genaue Gegenteil. Mangelnder Druck im Angriff und ein unnötiger Ballverlust ermöglichten den Gästen den 25:25-Ausgleich. 15 Sekunden vor Schluss dann die erneute Führung der „Haie“ durch Jonas Jeremis. Doch nachdem die Gastgeber Hohn/Elsdorfs „schnelle Mitte“ zu heftig „gestört“ hatten, gab es noch einen Siebenmeter für die Gäste, den sie jedoch nicht nutzen konnten.

HSG-Coach Manfred Kuhnke: „Unsere Fehlerquote war katastrophal. Das gilt für Ballverluste, schwache Würfe und technische Fehler. Wir haben im Moment einfach zu viele Verletzte. Jetzt kommt auch noch Malte Schnell dazu. Das wird eng.”

Horst/Kiebitzreihe: Kristoffer Wünsche, Niclas Kaven, Torsten Weinberg (5), Dennis Schwerdtfeger (1), Malte Schnell (7), Alexander Bey (1), Tarek Martens (4), Ulf Baumgarten (2), Jonas Jeremis (2), Leif Schattauer (2), Andre Meyer, Timo Schlüter (2)

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